Willkommen an der Amalie Sieveking Schule

Beschulung ab Klassenstufe 5

Die folgende Tabelle veranschaulicht die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Beschulung von Schülerinnen und Schülern mit dem Schwerpunkt Lernen in der Förderschulklasse bzw. in der Inklusion.

An dieser Stelle möchten wir noch einmal darauf hinweisen, dass nach Erfüllung der Vollzeitschulpflicht (am Ende der Klassenstufe 9) die Schülerinnen und Schüler den Förderschulabschluss erlangen, sofern sie die Ziele des individuellen Förderplans und der Kriterien der Landesverordnung über sonderpädagogische Förderung (SoFVO) vom 20. Juli 2007 erreichen.

Förderschulklasse Inklusion
ca. 25 Unterrichtsstunden ca. 25 Unterrichtsstunden
Klassenlehrerprinzip mit fast durchgehender Doppelbesetzung Fachlehrer, geringe Möglichkeiten der Doppelbesetzung bei max. 10 Stunden
kleine Lerngruppen bieten ideale Möglichkeiten der individuellen Förderung große Lerngruppen, wg. hoher Leistungsdichte individuelle Förderung oftmals schwierig
Englisch, PC, Schwimmen, Verbraucherbildung viele „Hauptfächer” (u.a. Weltkunde, Englisch und weitere Fremdsprache)
nach Klassenstufe 7 Wechsel in die Flexklasse möglich nach Klassenstufe 7 Wechsel in die Flexklasse möglich
Intensive Berufsvorbereitung durch die Arbeitsagentur (insbesondere Reha-Abteilung) Berufsvorbereitung im Rahmen des Faches Wirtschaft/Politik
Coaching durch eine Fachkraft des JAW Bad Oldesloe (Jugendaufbauwerk) ab Klassenstufe 8 2-Wochen Praktikum in Klassenstufe 8
Potenzialanalyse und Berufsfelderprobung ab Klassenstufe 8
3-Wochen-Praktikum in Klassenstufe 8
Werkstatttage in den Bereichen Holz, Metall, Lager, Hauswirtschaft
4+1 – Praktikum in Klassenstufe 9 3-Wochen Praktikum in Klassenstufe 9
Förderschulabschluss

Schulleitung

Die Amalie Sieveking Schule existiert bereits seit vielen Jahren und trotzte schon so manchem "Sturm". Wir halten die Schule auch weiterhin auf Kurs:

Olaf Bienengräber (Schulleitung)

Nach meinem Referendariat bin ich zum Schuljahr 1996 / 1997 an die Amalie-Sieveking-Schule gekommen. Damals übernahm ich die Klasse 1 / 2 welche ich bis zum Abschluss führen durfte. So konnte eine enge Bindung zwischen mir und den Schülerinnen und Schülern entstehen. Die Erfahrung dieses vertrauensvollen Verhältnisses zwischen Lehrkraft und Schüler hat mich zu der Überzeugung gebracht, dass ein Unterricht ohne emotionale Zuwendung nicht erfolgsorientiert sein kann. Im Jahr 2000 habe ich die Leitung der Schule übernehmen dürfen und konnte so meine Vorstellungen eines kooperativen Miteinanders insbesondere innerhalb des Kollegiums aber auch zwischen allen an Schule Beteiligten umsetzen. Meine Leidenschaft für Musik und Computer kann ich im Unterricht in den entsprechenden Fächern hervorragend einbringen und den Schülerinnen und Schülern schnell entsprechende Erfolgserlebnisse vermitteln. Wenn Zeit und Wetter es zulassen genieße ich Wind und Wellen auf dem Surfbrett.

 

Ruth Wilcken (stellv. Schulleitung, Förderschwerpunkte sind „Lernen” und „geistige Entwicklung”)

Seit September 1986 arbeite ich an der Amalie-Sieveking-Schule. Begonnen habe ich mit einer Klasse 4/5. Sowohl diese als auch noch viele weitere Klassen sind von mir zum Abschluss geführt worden. Als Fachlehrerin bin ich in der Klasse 8/9 und unterrichte dort das Fach Mathematik. Im Schuljahr 2009/10 habe ich mit der Integrationsarbeit an einer Grundschule begonnen. Der Austausch mit den KollegInnen bereichert die Arbeit und lässt verschiedene Blickwinkel auf die Kinder zu. An der Amalie-Sieveking-Schule bin ich außerdem für den Schulgarten zuständig. Meine Hobbys sind Lesen, Singen und in der Natur sein.

 

Gabriele Brunner (Leitung Standort Trittau, Förderschwerpunkte „Sprache” und „Lernen”)

Ich habe in Hannover Sonderschulpädagogik studiert und war einige Jahre an einer Grundschule in Niedersachsen tätig. Nachdem ich nach Schleswig-Holstein gezogen bin, habe ich acht Jahre an der Mühlau-Schule unterrichtet und seit dem Schuljahr 2012 / 2013 arbeite ich an der Amalie-Sieveking-Schule am Standort Trittau in der Förderschulklasse. Es macht mir Spaß, die Schülerinnen und Schüler für etwas zu begeistern und somit dazu beizutragen, dass sie sich Wissen aneignen, um es im alltäglichen Leben anzuwenden. Wichtig bei meiner Arbeit ist mir, die persönlichen Stärken der Schüler hervorzuheben und weiter zu entwickeln, um sie für ihren weiteren Lebensweg stark zu machen. Zu Beginn des Schuljahres 2016 / 2017 habe ich die Leitung des Standortes Trittau übernehmen dürfen.

Kollegium

Unser Kollegium besteht aus motivierten und qualifizierten Fachkräften mit langjähriger Erfahrung.

Ulrike Langnäse
(Förderschwerpunkte „Lernen” und „körperliche - motorische Entwicklung”, Regionalberatung körperliche und motorische Entwicklung)

Ich bin für die Beratung und Unterstützung von Kindern und Jugendlichen mit Körperbehinderungen und chronischen Erkrankungen in der Schule zuständig. Gerade im Rahmen der inklusiven Entwicklung werden immer mehr Schüler mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung an Regelschulen unterrichtet. Um eine optimale Förderung zu gewährleisten, ist eine umfangreiche Beratung und Unterstützung sowohl des betroffenen Schülers, der Lehrer als auch der Eltern unerlässlich. Hierbei geht es z.B. um die Ermittlung des sonderpädagogischen Förderbedarfs, die Suche eines geeigneten Förderortes, die Beratung bei Differenzierungsmaßnahmen, Fragen zum Nachteilsausgleich, spezifische Fördermaßnahmen, die Unterstützung bei Anträgen und der Versorgung von zusätzlichen Hilfsmitteln. Für diese sehr individuelle Tätigkeit stehe ich gerne beratend zur Verfügung.

 

Maria Peters (Förderschwerpunkte „geistige Entwicklung” und „Lernen”)

Seit 1983 unterrichte ich Kinder und Jugendliche mit ganz unterschiedlichen Behinderungen in allen Fächern. Mir ist besonders wichtig, dass „meine Kinder” ihre Schule als einen geschützten Raum erleben, in dem sie sich ohne Versagensangst entfalten dürfen. Ich habe vor einigen Jahren eine Weiterbildung zur Didaktik des Englischunterrichts an Förderschulen gemacht und diesen Bereich an der Amalie-Sieveking-Schule übernommen. Vor dem Studium habe ich eine Ausbildung zur Tischlerin absolviert, die es mir heute leicht macht, die Kinder im Werken mit Holz anzuleiten. Einen von mir entwickelten Lehrgang im Technischen Zeichnen führe ich jedes Jahr mit unserer 9. Klasse durch.

 

Kathrin Diab (Förderschwerpunkte „Lernen” und „Sprache”)

Ich habe in Berlin die Fachrichtungen Lernbehindertenpädagogik und Sprachheilpädagogik studiert. Nach dem Studium habe ich zunächst drei Jahre lang in einer logopädischen Praxis gearbeitet. Meine Arbeitsschwerpunkte lagen dort bei sprachentwicklungsverzögerten Kindern und bei Kindern mit Legasthenie. In Lüneburg habe ich schließlich das Referendariat mit den Unterrichtsfächern Deutsch und Sport absolviert. Seit 2006 bin ich in Reinbek im Förderzentrum und arbeite von dort aus in verschiedenen Grundschulen. Inzwischen unterrichte ich vor allem die Fächer Deutsch und Mathematik. Ich arbeite besonders gerne in der Integration, weil ich am liebsten mit Kollegen gemeinsam unterrichte. Die Kooperation mit Kollegen empfinde ich als große Bereicherung, von der alle nur profitieren können. Regelmäßig arbeite ich mit Kindern der ersten und zweiten Klassen auch sprachtherapeutisch. In Kleingruppen haben die Kinder die Möglichkeit ihre Sprechfähigkeit in Spielsituationen auszubauen und zu festigen.

 

Kim Harloff (Förderschwerpunkte „Sprache” und „körperliche - motorische Entwicklung”)

Seit 2010 bin ich für die Amalie-Sieveking-Schule mit einer Vertretungsstelle tätig. Ich unterrichte in der Klasse 5-9 die Fächer Mathematik, Verbraucherbildung und Musik. Die große Bandbreite unserer Schülerinnen und Schüler empfinde ich als Herausforderung an meinen Unterricht, vor allem aber als große Bereicherung für meine Arbeit und für die Klasse. So wird bei uns jeder mit seinen individuellen Stärken und Besonderheiten aufgenommen und gefördert und trägt gleichzeitig zu einer bunten, sehr vielfältigen Gemeinschaft bei. In unserem Klassenteam, das auch gemeinsam die Klasse leitet, pflegen wir einen regen Austausch über das Unterrichtsgeschehen und die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler. Es ist uns wichtig, einen Rahmen zu schaffen, in dem sie aus eigenem Antrieb und weitestgehend selbständig lernen können.

 

Karin Kastner (Förderschwerpunkte „geistige Entwicklung” und „Lernen”)

Seit 1999 arbeite ich als Sonderschullehrerin am Standort Trittau. Neben meinen studierten Bereichen Geistig- und Lernbehindertenpädagogik begann ich mich parallel zu der Arbeit in der Integration bald auch im Bereich der schulischen Erziehungshilfeberatung zu engagieren. Neben vielen systemisch ausgerichteten Fortbildungen absolvierte ich eine verhaltens- therapeutisch orientierte Zusatzausbildung und bin Intra-Act-Plus-Trainerin Level 2. Mit großer Begeisterung arbeite ich mit Kindern und Jugendlichen. Dabei versuche ich immer, mit allen Beteiligten einen ganzheitlichen Blick auf die Lern – und / oder Verhaltensschwierigkeiten der Schüler zu entwickeln. Mein Bemühen ist es, bei der Lösungssuche sowohl die Kinder wie auch die Erwachsenen mit einzubeziehen. Ein Schwerpunkt in der Arbeit sind auch Kinder mit Aufmerksamkeitsproblemen ( AD(H)S ). Zusätzlich biete ich je nach zeitlichen Ressourcen Fortbildungen für Eltern und Lehrkräfte an.

 

Stephanie Balke-Jäger (Förderschwerpunkte „Lernen” und „Sprache”)

Meine studierten sonderpädagogischen Fachrichtungen sind Lernbehinderten- und Sprachbehindertenpädagogik. Durch mein abgeschlossenes Sportstudium und mehrere Fortbildungen habe ich mich auch auf den Bereich der motorischen Entwicklung spezialisiert. Seit 1993 bin ich im Schuldienst tätig, zunächst bis 2012 im Herzogtum Lauenburg, seit Sommer 2013 unterrichte ich im Rahmen der Sonderpädagogischen Förderung bzw. „Inklusion” in der Gemeinschaftsschule Reinbek. Mein Ziel ist es, jedes Kind zu motivieren, den „inneren Schweinehund” zu überwinden und sich ständig zu verbessern. Im Sport gerät jeder Sportler an einen Punkt, an dem er sich fragt: „Warum mache ich das eigentlich, ich könnte doch einfach chillen?!” Viele Kinder denken ähnlich und würden lieber spielen, fernsehen oder chatten, als sich mit ihren Aufgaben auseinanderzusetzen. Aber im Sport lernt man schnell: Man muss über Grenzen gehen und Ziele haben, die zu erreichen sich lohnt. Schule ist eine Teamveranstaltung und ein individueller Wettkampf. Fairplay ist so wichtig wie bei den Olympischen Spielen. Das Ziel heißt Schulabschluss und liegt oft in weiter Ferne. Kleine Etappen müssen erreicht werden, manchmal kann man auch auf einem Siegertreppchen stehen und feiern. Wenn man stürzt muss man sich aufrappeln und sein weiter Ziel verfolgen. Hierbei werde ich Ihrem Kind helfen.

 

Maren Harder (Förderschwerpunkte „Lernen” und „Sprache”, Beratung Autismus)

Ich bin seit 1985 als Sonderschullehrerin in Reinbek tätig und gehöre seit 1989 zum Förderzentrum der Amalie-Sieveking-Schule. Im Laufe meiner Arbeit habe ich alle Reinbeker Schulen kennengelernt und mit Schülerinnen und Schülern mit Handicaps in allen Förderschwerpunkten gearbeitet.
Besonders eng verbunden bin ich mit der Grundschule Mühlenredder, an der ich seit 1985 in der Integration/Inklusion unterrichte und sonderpädagogisch arbeite. Herzu gehören u.a. die Sprachförderung, Psychomotorik sowie die Beratung v. Lehrkräften, Eltern und anderen Beteiligten in den Bereichen Inklusion mit all ihren Facetten.
Seit 2006 bin ich außerdem beim IQSH, in der Beratungsstelle inklusive Schule, BIS Autismus als Beratungslehrerin für den Bereich Autismus für den Kreis Stormarn tätig.

 

Britta Watt (Förderschwerpunkte „Lernen” und „Schwerhörigenpädagogik”)

Ich bin seit August 2000 an der ASS tätig. Nachdem ich einige Jahre an der Förderschule gearbeitet habe, bin ich heute fast ausschließlich in der Prävention und Inklusion an den beiden Reinbeker Grundschulen Mühlenredder und Gertrud-Lege-Schule eingesetzt. Schon als Kind habe ich mir gewünscht, einmal Lehrerin zu werden. Im Rahmen meiner Tätigkeit in Prävention und Inklusion arbeite ich nun mit vielen Kindern in verschiedenen Klassen in den unterschiedlichsten Konstellationen. Vielseitiger kann ein Beruf kaum sein. Ich genieße jeden Tag wieder die fröhlichen und offenen Kinder, die sich über die zusätzliche Zuwendung und Hilfe von mir freuen. Mein studiertes Unterrichtsfach ist Technik mit dem Schwerpunkt Textiles Gestalten. Dies ist auch der Bereich, in dem ich mich im Rahmen meines Wahlpflichtkurses „Werken mit allen Mitteln” an der Förderschule besonders engagiere. Dabei ist es mir sehr wichtig und es macht mir großen Spaß, besonders unseren Schülern und Schülerinnen mit ihren individuellen „Ecken und Kanten” positive Erfahrungen bei der Arbeit im handwerklichen Bereich zu ermöglichen. Häufig entdecken sie dabei Stärken und Fähigkeiten, die sie besonders stolz und glücklich machen und freudestrahlend mit einem tollen Stück nach Hause gehen lassen. Dies mit ihnen teilen zu können, ist immer wieder eine tolle Erfahrung.

 

Bettina Ptach (Förderschwerpunkte „Lernen” und „Sprache”)

Ich arbeite seit dem Schuljahr 2013 / 2014 an der Amalie-Sieveking-Schule. Bevor ich hier anfing, war ich über 20 Jahre am Landesförderzentrum Sprache in Wentorf (ehemalige staatliche Internatsschule für Sprachbehinderte) tätig. Dort ist Teamarbeit der Regelfall und ich konnte zusätzliche Erfahrungen aus anderen pädagogischen Disziplinen sammeln. Mit Freude stellte ich im ersten Vorstellungsgespräch fest, dass hier an der Amalie-Sieveking-Schule an einem Konzept zur Einrichtung einer Trainingsklasse für verhaltensauffällige Kinder gearbeitet wurde. Da mein Interesse schon immer den besonderen Kindern galt, konnte ich meine Ideen und Vorstellungen bereits vor Dienstantritt in die konzeptionelle Arbeit einbringen und nun in die Praxis umsetzen, da ich diese Klasse gemeinsam mit einer Erzieherin und einer Grundschullehrerin leite.

 

Elisabeth Liebau (Förderschwerpunkte „Sprache” und „Lernen”, Kreisfachberaterin für den Bereich Sprache)

Ich habe in Kiel die Fachrichtungen Lernbehindertenpädagogik und Sprachheilpädagogik studiert. Seit 1976 bin ich in Trittau an der Campeschule tätig, die jetzt zur Amalie-Sieveking-Schule gehört. Während ich anfangs nur eigene Klassen der damaligen Lernbehindertenschule unterrichtete, kam schon bald die ambulante Sprachförderung hinzu, die überwiegend für Kindergartenkinder durchgeführt wurde. Inzwischen hat sich mein Berufsbild vollständig gewandelt. Ich bin jetzt vor allem in der Prävention tätig. Dabei fördere ich nicht nur Grundschulkinder, sondern auch weiterhin sprachauffällige Kinder, jetzt aber in den Kindergärten selbst. Außerdem biete ich Fortbildungskurse für Erzieherinnen in unserem Kreis an, um sie zu befähigen, verzögerte Sprachentwicklungen zu erkennen und die Kinder in ihren Einrichtungen sprachlich zu fördern. Mit all diesen Tätigkeiten möchte ich dazu beitragen zu vermeiden, dass Kinder schulische Probleme bekommen.

 

Matthias Schlimmer (Personalrat, Förderschwerpunkte „Lernen” und „emotionale - soziale Entwicklung”)

Nach meinem Sonderpädagogikstudium in Kiel kam ich 1998 für das Referendariat an die Amalie-Sieveking-Schule. Ausbildungsinhalte in den Bereichen Lernbehindertenpädagogik und Verhaltensgestörtenpädagogik, erste Erfahrungen und Erlebnisse prägen noch heute meine Arbeit. Neben den traditionellen Lerninhalten gehören für mich die individuelle Förderung, die unvoreingenommene Wertschätzung jedes Schülers sowie die Vermittlung von sozialen und lebenspraktischen Erfahrungen und Kompetenzen in eine moderne Schule. Ich bin vorwiegend in den Breichen der Integration und Beratung an Regelschulen tätig. Ein wichtiges und von mir sehr geschätztes Merkmal der integrativen Beschulung ist das Arbeiten in Teams. Das gemeinsame Unterrichten und Gestalten von sehr heterogenen Lerngruppen und Klassen empfinde ich immer wieder als lohnend und gewinnbringend, sowohl für die Kinder und Jugendlichen als auch für mich als Lehrer. Auch hier setze ich meine Schwerpunkte auf das soziale Miteinander aller Beteiligten wie Schüler, Eltern und Lehrkräfte. In den Integrationsklassen unterrichte ich vorwiegend Deutsch und Mathe, um den Schülern eine individuelle schulische Ausbildung in diesen Kernfächern zu ermöglichen. Seit 2011 koordiniere ich das Flexklassen- Kooperationsprojekt der Amalie-Sieveking-Schule und der Gemeinschaftsschule Reinbek. Als besonders interessant gestaltet sich auch hier die Arbeit mit einem multiprofessionellen Team.
Neben meiner beruflichen Tätigkeit bin ich leidenschaftlicher Kletterer. Durch die kontinuierliche Teilnahme an Fort- und Ausbildungsseminaren in diesem Bereich ist es mir mittlerweile möglich, diesen Individualsport in Projektkursen oder Schnuppertagen meinen Schülern nahe zu bringen. Neben motorischen und koordinativen Fähigkeiten werden auch hier Teamarbeit, Verantwortung für sich und andere sowie der Umgang mit neuen Herausforderungen geübt und geschult.

 

Katja Gottwald (Förderschwerpunkte „Lernen” und „emotionale - soziale Entwicklung”)

Nach meinem Studium in Bochum und Köln kam ich für das zweijährige Referendariat im Jahr 2005 nach Schleswig-Holstein. Als Lehrerin sammelte ich Erfahrungen an verschiedenen Schulen und Kindergärten im In-und Ausland. Meine pädagogischen Schwerpunkte liegen auf der Arbeit mit Schülern, die Unterstützung beim Lernen wie auch im sozial-emotionalen Bereich brauchen. Nach einigen Jahren im Ausland kehrte ich zurück nach Schleswig-Holstein. Seit Februar 2014 arbeite ich an der Amalie-Sieveking-Schule sowie an den umliegenden Schulen in der Integration. Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen bereitet mir Freude und auch die sich mir stellenden, neuen Heraus-
forderungen. Besonders am Herzen liegt mir die individuelle und freie Persönlichkeitsentwicklung der Kinder. Ich möchte meinen Schülern eine unmittelbare Beziehung zum Lebendigen aufzeigen, sie mit allen Sinnen lernen lassen - als Gegenpol zum rasanten Fortschreiten der modernen Technik.
Als Förderschullehrerin möchte ich behutsame Anstöße geben, den inneren Reichtum, den jedes Kind in sich birgt, zu wecken.

 

Ute Ross (Förderschwerpunkte „Lernen” und „emotionale-soziale Entwicklung”)

Ich gehöre seit dem Schuljahr 2014 / 2015 zum Team der Amalie-Sieveking-Schule, Reinbek und bin an die Außenstelle Trittau angegliedert. Ich bin zurzeit in der Inklusion an der Hahnheide-Gemeinschaftsschule in Trittau und in der Inklusion und Prävention an der Grundschule in Stapelfeld eingesetzt. Nach meinem Studium der Sonderpädagogik in Frankfurt/M. und dem Referendariat in Darmstadt/Hessen war ich 22 Jahre an einem Beratungs- und Förderzentrum im Kreis Offenbach/Hessen tätig und konnte während dieser Zeit mit Kindern unterschiedlichster Altersstufen arbeiten. Als Klassenlehrerin, als Fachlehrerin, im Teamteaching in der Integration und als Beratungslehrkraft an Regelschulen habe ich Kinder und Jugendliche in unterschiedlichsten Situationen kennen gelernt und konnte sie teilweise von der Einschulung bis zum Start ins Berufsleben begleiten. Als Leiterin der Berufsorientierungsstufe eines Förderzentrums, ebenfalls in Hessen, zur Koordinierung und Weiterentwicklung der Berufsvorbereitung von FörderschülerInnen konnten wir gemeinsam im Team, Lehrkräfte und SchülerInnen, vielfältige Wege aufzeigen, Ziele entwickeln, die SchülerInnen auf ihrem Weg begleiten, unterstützen, nach dem Solpern aufheben und wieder motivieren bis ein / das Ziel erreicht wurde. Gemeinsam mit den SchülerInnen an einem Ziel anzukommen ist einer der wichtigsten und schönsten Aspekte meiner Arbeit. ......und es macht Spaß!

 

Hartmut Morgenroth (Förderschwerpunkte „Lernen” und „emotionale-soziale Entwicklung”)

Ich bin seit dem Schuljahr 2014 an dem Standort Trittau als Sonderschulpädagoge tätig. Dort arbeite ich zur Unterstützung der Inklusion als Teampartner von Kolleginnen und Kollegen der Gemeinschaftsschule und der Grundschule. Vor meiner Ausbildung als Berufsschullehrer und Sonderschullehrer mit den Fachrichtungen Lern- und Verhaltensgestörtenpädagogik habe ich eine Lehre als Orgelbauer absolviert. In meiner Freizeit mache ich gerne Musik und arbeite mit Holz.
 
In der pädagogischen Arbeit empfinde ich es immer wieder als spannend und herausfordernd, eine möglichst optimale Förderung der Schüler/Innen zu realisieren und dabei gemeinsam mit den Kindern bzw. Jugendlichen sowie möglichst vielen Bezugspersonen individuelle und ggf. gerne auch unkonventionelle Wege der Förderung zu finden.

 

Cathleen Peter (Förderschwerpunkte „Sprache” und „emotionale-soziale Entwicklung”)

Seit 2007 bin ich im Schuldienst tätig und habe in Kiel an verschiedenen Förderzentren im Bereich emotionale-soziale Entwicklung, Lernen und Sprache gearbeitet. Eine weitere Tätigkeit war die Arbeit an Kindertagesstätten im Bereich der Diagnostik und Sprachförderung. Seit 2010 bin ich für die Amalie-Sieveking-Schule an dem Standort Trittau tätig. Ich unterrichte gemeinsam in einem Team in der Klasse 6-9 die Fächer Deutsch, Verbraucherbildung, Kunst und Naturwissenschaften. Die Arbeit in der Klasse hat u. a. zum Ziel, bei den SchülerInnen Selbstvertrauen, Lebensfreude, Beziehungsfähigkeit, Konfliktfähigkeit, Gruppenfähigkeit und Leistungsbereitschaft zu erreichen. Das gemeinsame Klassenteam arbeitet eigenverantwortlich in einer Einzel- und Kleingruppenbetreuung von SchülerInnen, wobei das soziale Lernen für mich im Vordergrund steht. Weiterhin arbeite ich in der Integration in einer fünften Klasse an der Gemeinschaftsschule in Trittau. Die Zusammenarbeit mit den KollegInnen empfinde ich als große Bereicherung, täglich viele gemeinsame Aufgaben zu bewältigen, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Teamfähigkeit empfinde ich als die oberste Priorität in meinem Beruf. Sie sollte die Bereitschaft mitbringen, einen Kompromiss finden zu wollen zwischen seinen eigenen Prioritäten und seinem Engagement für die Gruppe. Dazu gehört es, seine Ideen einzubringen und gleichzeitig ein offenes Ohr für Gegenvorschläge zu haben, außerdem ist ein gewisses Gespür für Gruppendynamik vonnöten.

Lernen kann man stets nur von jenem, der seine Sache liebt, nicht von dem, der sie ablehnt.

 

Ulrike Kaden

Nach langjähriger Elternzeit bin ich als ausgebildete Diplom-Sportpädagogin seit fünf Jahren in verschiedenen Schulformen und -stufen als Lehrkraft tätig gewesen. Seit August 2013 bin ich am Förderzentrum der Amalie-Sieveking- Schule am Standort Trittau. Mein Arbeitsschwerpunkt liegt in der Prävention und Inklusion.
Den Kindern ein positives Gefühl beim Lernen zu vermitteln, sehe ich als meine Hauptaufgabe. Ich möchte ihnen zeigen, dass sie schon viel gelernt haben und noch viel durch Willensstärke erreichen können.

 

Anett Schenck

Ich bin seit 2006 im Schuldienst in Schleswig-Holstein tätig. Seit 2015 gehöre ich zum Team der Amalie-Sieveking-Schule. Nach meinem Studium in Berlin begann ich bereits im Referendariat in Lüneburg mit Kindern mit dem Förderbedarf Lernen zu arbeiten. Als ausgebildete Biologie- und Musiklehrerin konnte ich meine Liebe zur Natur und zur Musik zum Beruf machen und freue mich bis heute über jede Gelegenheit, dies mit anderen Menschen zu teilen. Am Förderzentrum Geesthacht arbeitete ich zunehmend in der inklusiven Betreuung von Schülerinnen und Schülern an der örtlichen Gemeinschaftsschule. Zusätzlich war ich im Bereich vorschulische Sprachförderung an verschiedenen Kindertagesstätten tätig.  In Reinbek unterstütze ich die Arbeit der DAZ-Zentren an der Gemeinschaftsschule und der Grundschule Mühlenredder und arbeite dort ebenfalls im Bereich der Prävention/Inklusion. Sonderpädagogische Tätigkeit im Rahmen der inklusiven Beschulung und die damit verbundene Weiterentwicklung in persönlicher und professioneller Dimension erlebe ich als Herausforderung und Bereicherung zugleich. Meine Aufgabe als Lehrerin sehe ich darin, Kinder und Jugendliche zu sehen, mit all ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen, ihnen Möglichkeiten und Grenzen aufzuzeigen und sie ein Stück auf ihrem Weg in ein wertschätzendes, selbstbestimmtes Leben zu begleiten.

Lehren ist eine Arbeit des Herzens.

 

Sekretariat

Es gibt 1000 Gründe, warum eine Email manchmal nicht ausreicht und der persönliche Kontakt eben doch notwendig ist. In solchen Fällen wenden Sie sich bitte an unsere gute Fee im Sekretariat, Frau Annie Werner. Sie hilft, berät, erledigt und sorgt ganz allgemein für einen reibungslosen Ablauf im Verwaltungsdschungel. Die Bürozeiten, Telefon/ Fax und Mailadresse finden Sie unter Kontakt

Schulsozialarbeit in Reinbek

Wer: Frau Dipl.-Päd. H. Barthels
Wann: Montags bis Donnerstags von 8.00 – 13.30 Uhr und nach Vereinbarung im Schulzentrum in Reinbek
Wo: Im Schulzentrum am Mühlenredder in Reinbek (Amalie-Sieveking-Schule und Gemeinschaftsschule Reinbek), Raum 120 in der Amalie-Sieveking-Schule, Mühlenredder 30, 21465 Reinbek
Telefon: 0160 - 96 30 18 94 (erreichbar bis gegen 16.00 Uhr)
  1. Für Schüler

      Hast Du
    • ärger in der Klasse?
    • Streit mit einem/er Mitschüler/in?
    • Zoff mit Lehrern?
    • Schwierigkeiten mit den Hausaufgaben?
    • blöde Diskussionen mit Deinen Eltern?
    • oder sonst irgendetwas was, Du Dir von der Seele reden möchtest?
       
    • Dann bist Du bei mir richtig, alles was Du mir erzählst wird von mir streng vertraulich behandelt. Niemand anderes bekommt es zu hören, wenn Du es nicht willst. Komm einfach in der Pause vorbei und während der oben angegebenen Zeiten oder ruf mich unter der oben stehenden Nummer an.
  2.  
  3. Für Eltern

      Haben Sie
    • Kritik an der Schule (Angeboten, Ausstattung etc.) bei der Ihnen keiner zu hört?
    • Schwierigkeiten mit einzelnen Lehrern bezüglich Ihres Kindes?
    • kommen Sie mit der Entwicklung Ihres Kindes nicht mehr klar?
    • Bedarf an einem praktischen Rat?
    • den Wunsch, dass Ihnen eine neutrale Person zuhört?
    • ein konkretes Anliegen, dass Sie besprechen möchten (z.B. Ihr Kind ist immer an allem Schuld, Ihr Kind wird immer geärgert und niemand kümmert sich darum, Ihr Kind will nicht mehr zur Schule gehen, Ihr Kind hat nie Hausaufgaben auf usw.) ?
       
    • Dann rufen Sie mich doch unter der oben angegebenen Handynummer an und wir vereinbaren einen Termin für ein Gespräch zu diesen und allen anderen Themen, die mit Ihren Kindern und der Schule zusammenhängen. Auch für Sie gilt: Es wird alles vertraulich behandelt.

Was macht die Schulsozialarbeit sonst noch?

  • Sie kann Streitschlichter ausbilden und betreuen.
  • Sie bietet auch mal einen Wahlpflichtkurs an.
  • Sie bietet Projekte am Projekttag an.
  • Sie bietet eine Theater-Musical-AG im Bereich der offenen Ganztagsschule an.
  • Sie begleitet auf Wunsch Klassenausflüge.
  • Sie organisiert Projekte mit anderen Institutionen zusammen.
  • Sie fährt mit den Klassen freitags zum Werkstatttag.
  • Sie ist ausgebildet für den Präventionsbereich Mobbing in der Unterstufe (Anti-Mobbing-Koffer).

Prävention

Die kindliche Entwicklung verläuft in mehreren, aufeinander aufgebauten Stufen. Da jedes Kind unterschiedlich viel Zeit braucht, um die verschiedenen Etappen zu durchlaufen, sind zeitliche Verschiebungen der Entwicklungsschritte normal. Das Kind muss aber alle Entwicklungsstufen durchlaufen und ausreichend Erfahrungen sammeln.

Um für den Schulstart gut gewappnet zu sein muss die Sprachentwicklung, die motorische Entwicklung und die Wahrnehmung des Kindes altersgerecht entwickelt sein. Nun sind einige Kinder aus unterschiedlichen Gründen in ihrer Entwicklung verzögert und haben dadurch einen schwierigeren Schulstart. Die Eltern oder die Ärzte dieser Kinder haben diese Entwicklungsverzögerungen oder - störungen oft schon erkannt und noch vor Eintritt in die Schule therapeutische Maßnahmen eingeleitet, um den Rückschritt aufzuholen. Prävention bedeutet nun also vorbeugende Maßnahmen einzuleiten, um zu verhindern, dass sich aus einer Konzentrationsschwäche, einer Schwäche der Merkfähigkeit, einer Hörverarbeitungs- oder Sehschwäche perspektivisch ein Schulversagen entwickelt.

Im Kindergartenalter unterstützen wir die Kinder bei Sprachentwicklungsverzögerungen. Spielerisch erweitern wir den Wortschatz der Kinder, bahnen fehlende Laute an und üben die richtige Aussprache und den Satzbau.

Bei einigen Kindern äußern sich schulungünstige Faktoren aber erst in der Schule. Die erste Maßnahme, die die Schule dagegen einleitet ist der Einsatz der sonderpädagogischen Lehrkraft aus unserem Kollegium, die mit mindestens zwei Stunden in der Woche die Kinder in der ersten und zweiten Klasse begleitet.

Die Grundschulen organisieren ihre Präventionsarbeit unterschiedlich:

A)
Einige richten eine sogenannte Präventionsklassen ein, um die Sonderschullehrkraft dort einsetzen zu können. Der Unterricht in dieser Klasse steht inhaltlich dem der Parallelklassen in nichts nach. Im Gegenteil, wir helfen dort eine stabile Basis für die Grundfähigkeiten und Fertigkeiten der Kinder zu bilden, indem wir in den Unterricht Fördermaßnahmen für die auditive und visuelle Wahrnehmung als Grundlagen für das Lesen und Schreiben einfließen lassen. Des Weiteren legen wir großen Wert auf die sprachliche und stimmliche Entwicklung der Kinder und bereichern den Unterricht spielerisch durch logopädische Elemente. Wir sind bemüht, in den Fächern Deutsch und Mathematik den Unterricht gemeinsam mit den Fachlehrern vorzubereiten. So können wir die sonderpädagogischen Maßnahmen in das Unterrichtsgeschehen einfließen lassen. Auch bei der Wahl der Lehrmaterialien stehen wir den Kollegen der Grundschulen beratend zur Seite und achten darauf, dass möglichst alle Kinder die Chance haben den Unterrichtsinhalten folgen zu können. Außerdem ergänzen wir das eingesetzte Material durch Differenzierungsangebote.

B)
Andere Grundschulen verteilen bewusst die Kinder mit erhöhtem Zuwendungsbedarf auf alle Klassen des Jahrgangs. Es werden dann mehrmals wöchentlich Lernwerkstätten eingerichtet, in denen jahrgangsübergreifend die Schüler nach ihren Leistungsmöglichkeiten zugeordnet werden. Die Gruppe mit erhöhtem Förderbedarf wird dann von der Sonderpädagogin geleitet.Weiterhin werden besondere Förderkurse angeboten, in denen die Schüler je nach Bedarf ein besonderes Training der Wahrnehmung, Bewegung und /oder der phonologischen Bewusstheit erhalten. Mitunter werden auch gezielt Fördergruppen mit Schülern des Jahrgangs 1 und 2 gebildet, die einen erhöhten Förderbedarf haben. Diese Schüler erhalten dann mehrmals wöchentlich gezielte und individuelle Förderung in den verschiedensten Bereichen.

Allgemein stehen wir den Kollegen beratend zur Seite und unterstützen sie bei Elterngesprächen oder stellen den Kontakt zu anderen Instituten her.

Reichen diese präventiven Unterstützungsangebote nicht aus, weil ein langfristiger und intensiver Förderbedarf vorliegt, wird nach dem zweiten oder dritten Schulbesuchsjahr ein sonderpädagogisches Gutachten erstellt und das Kind wird, in seinem Klassenverband verbleibend, zieldifferent unterrichtet.

Inklusion

Als Förderzentrum beteiligen wir uns selbstverständlich an der Umsetzung der Beschlüsse der UN-Behindertenrechtskonvention, die die Bundesrepublik im März 2009 unterzeichnet hat. Konkret heißt das, dass ein Schulsystem allen Kindern und Jugendlichen, egal ob mit oder ohne Handicap, gerecht werden soll.

Eine Beschulung in einem gesonderten System ist die Ausnahme jedoch für Schülerinnen und Schüler mit dem Schwerpunkt „Lernen“ als zusätzliches Angebot des Förderzentrums zu verstehen. Die Grundschulen Mühlenredder und Klosterbergen in Reinbek gehörten zu den ersten Modellschulen, in denen die inklusive Beschulung (früher: integrative Beschulung) seit 1985 umgesetzt wurde.

Kinder und Jugendliche mit den Förderschwerpunkten Lernen, Sprache, Hören, Sehen emotionale – soziale Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung, geistige Entwicklung und Autismus besuchen derzeit die benachbarten Grund- und weiterführenden Schulen im Einzugsgebiet unseres Förderzentrums.Es besteht eine gute kooperative Zusammenarbeit mit allen Schulen!

Entsprechend sind Kolleginnen und Kollegen der Amalie-Sieveking-Schule beratend und im gemeinsamen Unterricht dieser Schulen tätig, um die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler zu unterstützen. Da die Lehrkräfte unserer Schule nicht in allen sonderpädagogischen Förderschwerpunkten ausgebildet sind, werden zur weiteren Beratung Lehrkräfte der Landesförderzentren Hören und Sehen sowie die Kreisfachberater und -fachberaterinnen des Bereiches körperliche und motorische Entwicklung hinzugezogen.

Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Autismus werden zusätzlich vom BIS (Beratungsstelle Inklusive Schule mit dem Schwerpunkt Autismus) des IQSH (Instituts für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig - Holstein) begleitet und betreut.

Der Umfang der Unterstützung ist anbhängig von der Anzahl der Kinder mit sodernpädagogischem Förderbedarf in einer Klasse. Aus diesem Grund werden Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf in den Bereichen Lernen und Autismus in Inklusionsklassen “gebündelt”. Rein rechnersich werden zum jetzigen Zeitpunkt 1,3 bis 1,5 Std zusätzliche Lehrerwochenstunden pro Schüler / Schülerin mit sonderpädagogischem Förderbedarf mit den Schwerpunkten Lernen und Autismus zugeteilt. Schülerinnen und Schüler mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung erhalten zurzeit 5 Stunden zusätzliche Unterstützung. Für Schülerinnen und Schüler mit anderen Schwerpunkten sind die Lehrkräfte des Förderzentrums im Normalfall ausschließlich beratend tätig.

Die flexible Ausgangsklasse

Konzept der Flexklassen an der Gemeinschaftsschule Reinbek
Ein Kooperationsprojekt der Gemeinschaftsschule und des Förderzentrums Amalie-Sieveking-Schule

In die Flexklasse werden leistungsschwache Schülerinnen und Schüler des Bildungsganges zum Erwerb des Hauptschulabschlusses sowie sehr leistungsstarke Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Bereich „Lernen” aufgenommen. Die Flexklasse dauert drei Schuljahre und arbeitet zielgerichtet auf den Erwerb des Hauptschulabschlusses hin. Schwerpunkt der Flexklasse ist, neben der Vermittlung schulischer Lerninhalte, die praxisorientierte und realitätsnahe Berufsorientierung.

Die Flexklassen werden von einem multiprofessionellen Team unterrichtet: Das Team besteht aus:

  • Regelschullehrkräften
  • Sonderschullehrkräften
  • der Schulsozialarbeiterin
  • einem Berufscoach des Jugendaufbauwerks Bad-Oldesloe

Die Flexklasse ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, den Lernstoff der Klassen 8 und 9 im Bildungsgang Hauptschule

  • über 3 Jahre verteilt (Klasse 8, 9 und 9Plus)
  • in einer Lerngruppe mit maximal 14 Schülerinnen und Schülern
  • bei guter räumlicher Ausstattung
  • bei sehr guter personeller Versorgung zu lernen

Neben dem traditionellen Unterricht erhallten die Schülerinnen und Schüler verstärkt Einblicke in die Arbeits- und Berufswelt und erfahren, welche Möglichkeiten ihnen für ihre berufliche Zukunft offen stehen. In den Klassenstufen 8 und 9 besuchen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Werkstätten, die ihnen die Möglichkeit geben umfangreiche handwerkliche und betriebliche Erfahrungen zu sammeln. Dies sind in Klasse 8 die Holzwerkstatt, ein Mal wöchentlich für 5 Stunden und in Klasse 9 die Metallwerkstatt, ein Mal wöchentlich für 5 Stunden

In den Klassenstufen 8, 9 und 9Plus absolvieren die Schülerinnen und Schüler außerdem verschiedene Betriebspraktika, die es ihnen erlauben, Einblicke in die Berufswelt und den Arbeitsalltag eines Arbeitnehmers zu nehmen. Hier sollen auch Neigungen und Interessen ausprobiert und vertieft werden.

So sieht die Verteilung der Praktika aus:

  • Klasse 8: dreiwöchiges Betriebspraktikum
  • Klasse 9: zweiwöchiges Betriebspraktikum
  • Klasse 9 Plus: Langzeitpraktikum(4 + 1 Woche), d.h. 4 Tage Schule und 1 Tag im Praktikum beginnend ab Mitte September bis kurz nach den Osterferien (je nach Ferienzeitpunkt)

Unterstützung zur Berufsorientierung erhält die Flexklasse durch das JAW Bad Oldesloe (Jugendaufbauwerk). Die Schülerinnen und Schüler werden individuell, praxis- und realitätsnah durch einen Coach begleitet.

Die Berufsorientierung umfasst:

  • die individuelle Begleitung durch einen Coach, der nach Bedarf dem Unterricht beiwohnt, Einzelgespräche führt, Unterstützung beim Finden eines Praktikumplatzes leistet
  • eine mehrtägige Berufsfelderprobung
  • eine mehrtägige Potenzialanalyse

Wie kommt man in die Flexklasse?

  • Für diese Maßnahme muss man sich bewerben!
  • Interesse, Leistungswillen, gutes Verhalten in der Schule und die Bereitschaft, ein weiteres Ausbildungsjahr abzuleisten sind Grundvoraussetzung
  • Die Unterstützung und die Anteilnahme des Elternhauses an den schulischen Abläufen müssen gegeben sein
  • Die Leistungsstärke eines Schülers oder einer Schülerin spielt bei der Auswahl der Teilnehmer keine tragende Rolle
  • Die Schülerinnen und Schüler stellen sich gemeinsam mit ihren Eltern persönlich vor
  • Ein Auswahlteam stellt die zukünftige Flexklasse zusammen
  • Zwischen Schülerinnen/Schülern und der Schule wird ein Vertrag geschlossen

Die Trainingsklasse

In die Trainingsklasse können Schülerinnen und Schüler der Grundschule von Klasse 1 – 3 aus dem Einzugsgebiet der Amalie-Sieveking-Schule aufgenommen werden. Diese Maßnahme ist auf eine Kleingruppe von 4 – maximal 6 Kinder zugeschnitten, denen es aufgrund ihrer gegenwärtigen sozial-emotionalen Situation nicht oder nur stundenweise möglich ist, am regulären Unterricht ihrer Klasse teilzunehmen. In dem kleinen Rahmen liegt der Schwerpunkt der Arbeit auf der Erarbeitung und Einhaltung klarer Strukturen und Regeln, die ein Miteinander und die Zusammenarbeit mit anderen in einem größeren Verband wieder möglich machen sollen. Die Aufnahme in die Trainingsklasse erfolgt auf Antrag der Eltern und ist möglich, wenn die bisher erfolgten Maßnahmen in der zuständigen Schule erfolglos geblieben sind. Eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern der Kinder ist nicht nur erwünscht sondern sogar Voraussetzung für die Teilnahme an der Maßnahme. Nach spätestens einem Jahr soll die begleitete und schrittweise Reintegration in die Grundschule erfolgen.

Beratung

Wir bieten seitens unseres Förderzentrums Beratung für verschiedenste Anlässe im schulischen Rahmen an.

Schwerpunkt Sprache:

  • im vorschulischen Bereich (KiTas) in Bezug auf mögliche Sprachheilinterventionen (SPRINT, Sprachbildung u.ä.),
  • im Grundschulbereich für einzelne Sprachheilmaßnahmen,
  • von Lehrkräften für Maßnahmen zur Sprach(-heil)förderung im Unterricht.

Schwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung (Verhalten):

  • von Lehrkräften bei auffälligem Verhalten einzelner Schülerinnen und Schüler,
  • für die Entwicklung von Ideen bei schwierigem Verhalten in Lerngruppen,
  • von Eltern zur Unterstützung der schulischen Maßnahmen,
  • von Lehrkräften und Eltern im Rahmen der Trainingsklasse,
  • von Schülern und Schülerinnen zur Entwicklung ihrer Eigenverantwortung.

Für Lehrkräfte

  • in Bezug auf mögliche Nachteilsausgleiche für Schülerinnen und Schüler
  • bei der Erstellung von Lernplänen,
  • bei der Abwägung, ob ein sonderpädagogisches Gutachten erstellt werden müßte.

Zusätzlich: Beratung und Unterstützung bei der Durchführung pädagogischer Konferenzen mit Themen aus dem Bereich Sonderpädagogik. Bitte wenden Sie sich bei Bedarf an die ausgewiesenen Fachkräfte oder an die Schule selbst.

Allgemeines

Die Amalie-Sieveking-Schule wurde 1952 gegründet und befindet sich seit 1990 im Schulzentrum am Mühlenredder in Reinbek gemeinsam mit der Gemeinschaftsschule. Zum damaligen Einzugsbereich gehörten die vier Reinbeker Grundschulen, die heutige Gemeinschaftsschule sowie das Gymnasium. Im Rahmen der Mindestgrößenverordnung vom Juni 2007 wurde das Förderzentrum Campeschule in Trittau zum Schuljahr 2011 / 2012 aufgelöst. Somit vergrößerte sich der Einzugsbereich der Amalie-Sieveking-Schule um die Gemeinden Stapelfeld, Grönwohld, Lütjensee und die Stadt Trittau.

Als Förderzentrum sind wir zuständig für Schülerinnen und Schüler mit einem ausgewiesenem sonderpädagogischen Förderbedarf. Hierzu gehören Kinder und Jugendliche, die besondere Unterstützung in den Bereichen Lernen, Sprache und Sprechen, Hören, Sehen, körperliche Entwicklung, geistige Entwicklung, emotionale und soziale Entwicklung benötigen. Zudem werden von uns auch Schülerinnen und Schüler mit autistischen Verhaltensweisen und chronischen Krankheiten betreut.

Wir ermöglichen Schülerinnen und Schülern ab Klassenstufe 5 (in Ausnahmefällen auch schon früher) eine Beschulung an unserer Schule. Dabei betrachten wir die Beschulung an einem der beiden Standorte als ein zusätzliches Angebot für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischen Förderbedarf im Bereich Lernen. Kein Schüler / keine Schülerin wird gegen den Willen der Eltern an unserer Schule beschult! Die kleinen Lerngruppen an unserer Schule bieten ideale Voraussetzung einer gezielten individuellen Förderung für jedes einzelne Kind.

Wir sind an beiden Standorten anerkannte Ganztagsschule sowie Ausbildungsschule für Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst.

Standorte

Reinbek

Am Standort Reinbek unterrichten wir 16 Schülerinnen und Schüler in zwei klassenstufen – übergreifenden Lerngruppen (Klasse 5 – 7 und Klasse 8 / 9). Die beiden Klassenräume (inkl. zweier Internet – Arbeitsplätze) mit angeschlossenem Gruppenraum, ein kombinierter Hausaufgaben- und Textilraum, der schuleigene PC – Raum und der hervorragend ausgestattete Musikraum befinden sich im ersten Stock des linken Teils des Schulzentrums am Mühlenredder. Dort ist auch das Büro der Schulsozialarbeiterin. In den großen Pausen steht den Schülerinnen und Schülern ein professioneller Kickertisch zur Verfügung, der seit Jahren geliebt und intensiv genutzt wird. Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, erreichen den ersten Stock mit Hilfe eines Treppenliftes.

Die weiteren Fachräume im Erdgeschoss des Schulzentrums (Werkraum, Küche etc.) sowie Sporthalle, Forum Cafeteria und Mensa und natürlich der Pausenhof werden selbstverständlich gemeinsam von allen Schülerinnen und Schülern des Schulzentrums genutzt. Ausgrenzungen gibt es nicht – im Gegenteil: es bestehen Freundschaften zwischen Regel- und Förderschülern, die in den Pausen gepflegt und vertieft werden.

Trittau

Am Standort Trittau werden 12 Schülerinnen und Schüler innerhalb eines Klassenverbandes an der Hahnheide – Schule unterrichtet (Klasse 5 – 9). Dies erfordert eine Doppelbesetzung mit zwei Lehrkräften in mindestens 15 von 25 Unterrichtsstunden. Insgesamt besteht das Lehrkräfte-Team der Klasse 5 – 9 aus drei Lehrkräften.

Wie auch in Reinbek ist dieser Standort überwiegend barrierefrei eingerichtet, so dass auch Kinder und Jugendliche, die auf den Rollstuhl angewiesen sind, problemlos unterrichtet werden können.
Ebenso werden Fachräume, Sporthalle, Pausenhof und Mensa gemeinsam von allen Schülerinnen und Schülern genutzt. Auch hier gibt es keine Ausgrenzungen sondern gemeinsame Kontakte und Freundschaften.

Schulprogramm

  1. Die Schule
  2. Unsere Leitgedanken
  3. Unsere Arbeitsfelder
    • Prävention
    • Förderschule
    • Integration

Die Schule

Die Amalie-Sieveking-Schule ist als Förderzentrum zuständig für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Hierzu gehören Kinder und Jugendliche, die besondere Unterstützung in den Bereichen Lernen, Sprache und Sprechen, Hören, Sehen, körperliche Entwicklung, geistige Entwicklung, emotionale und soziale Entwicklung benötigen. Zudem werden von uns auch Schülerinnen und Schüler mit autistischen Verhaltensweisen und chronischen Krankheiten betreut. Zum Einzugsbereich der Schule gehören die Städte Reinbek und Trittau sowie die Gemeinden Stapelfeld, Grönwohld und Lütjensee. Die Amalie-Sieveking-Schule wurde 1952 gegründet und befindet sich seit 1990 im Schulzentrum am Mühlenredder in Reinbek gemeinsam mit der Gemeinschaftsschule. Nach Auflösung des Förderzentrums Campeschule in Trittau erweiterte sich zum Schuljahr 2011 / 2012 der Einzugsbereich der Schule um die o.a. Gemeinden. Fachräume, Aula, Pausenhof, Sporthalle und Mensa werden überwiegend gemeinsam genutzt. Wir sind anerkannte Ganztagsschule (gemeinsam mit der Gemeinschaftsschule). Die Amalie-Sieveking-Schule ist Ausbildungsschule. Zurzeit besuchen 30 Schülerinnen und Schüler die zwei Förderschulklassen am Standort Reinbek und die Klasse am Standort Trittau in den Räumen der Hahnheideschule. 108 Schülerinnen und Schüler werden in integrativen Maßnahmen an den Regelschulen betreut, hinzu kommen 163 Schülerinnen und Schüler in der Prävention. Zum Team der Amalie-Sieveking-Schule gehören derzeit:

  • 20 Lehrkräfte
  • die Schulsozialarbeiterinnnen
  • die Schulsekretärin
  • die Hausmeister

Unsere Leitgedanken

Wir:

  • möchten, dass sich alle in der Schule wohlfühlen.
  • ermöglichen jeder Schülerin und jedem Schüler seinen / ihren Fähigkeiten entsprechend individuell zu lernen.
  • arbeiten mit den Schülerinnen und Schüler an ihren individuellen Problembereichen.
  • stellen lebenspraktische Fähigkeiten in den Vordergrund.
  • stärken die Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler.
  • fördern die individuellen Stärken der Schülerinnen und Schüler.
  • legen Wert darauf, dass die Schülerinnen und Schüler sich selbst mit ihren Schwächen akzeptieren.
  • legen Wert auf höfliche Umgangsformen.
  • legen Wert auf Gesprächsbereitschaft und Zusammenarbeit.
  • akzeptieren keine Gewalt an unserer Schule und sorgen gemeinsam dafür, dass sie aufhört.
  • gehen tolerant miteinander um.
  • arbeiten mit Allen offen und vertrauensvoll zusammen.

Unsere Arbeitsfelder

Als Förderzentrum arbeiten wir in folgenden drei Bereichen:


Prävention

In der präventiven Arbeit wollen wir nehmen wir auf Antrag der Grundschule an der Schuleingangsdiagnostik teil. Im vorschulischen Bereich bieten wir je nach Gesamtstundenzuweisung Sprachheilunterricht an, in der Eingangsphase der Grundschule geben wir Hilfen und Unterstützung im Umfang von zwei Stunden pro Klasse 1 und klasse 2. Dies gilt nach Möglichkeit auch im Bereich der Nachsorge für Schülerinnen oder Schüler, die von der Förderschule an die Regelschule wechseln. Wir arbeiten z.Zt. mit acht Grundschulen, zwei Gemeinschaftsschulen und zwei Gymnasien zusammen.

Das nachstehende Schaubild verdeutlicht die verschiedenen Formen unserer präventiven Arbeit:

Grundsätzlich ist uns eine vertrauensvolle und offene Zusammenarbeit mit allen Beteiligten sehr wichtig. In die Förderarbeit werden die Schülerinnen und Schüler, die beteiligten Lehrkräfte und die Eltern intensiv mit einbezogen. Wir bemühen uns um eine enge Zusammenarbeit mit außerschulischen Institutionen, wie z.B. Beratungszentren, Allgemeinem Sozialen Dienst (ASD), Migrationsberatungsstellen, Instituten (z.B. Werner-Otto-Institut) und Vereinen, Verein „Kontakt e.V.”, mit ärzten und Therapeuten usw. Wir nehmen unsererseits Fortbildungen wahr, um unsere sonderpädagogische Kompetenz ständig zu erweitern. Diese Kompetenzen vermitteln wir auch an Lehrkräfte anderer Schularten unter anderem in Form von individuellen Beratungen und Fortbildungen. So wurden bereits Veranstaltungsreihen im Bereich Erziehungshilfe sowie diverse Abendveranstaltungen zum Elterntraining durchgeführt.

Förderschule

Die Schülerinnen und Schüler werden in kleinen Lerngruppen überwiegend nach dem Klassenlehrerprinzip unterrichtet. Der Unterricht erfolgt gemeinsam im Klassenverband, in Kleingruppen und in Einzelförderung. Methodisch abwechslungsreicher und handlungsorientierter Unterricht, themen- und fächerübergreifendes Arbeiten in Projekten, Wochenplanarbeit, Stationslernen, spezielle Computerprogramme, Bewegungs- und musisch/künstlerische Einheiten usw. bestimmen unsere praktische Arbeit. Wir entwickeln jährlich individuelle Förderpläne für die Schülerinnen und Schüler und legen großen Wert auf die intensive Zusammenarbeit mit den Eltern. Wir verfügen über eine gute materielle Ausstattung. Jede Klasse verfügt über mindestens zwei PC-Komplett-Systeme; es besteht Internet-Anschluss und die Vernetzung aller PC ist erfolgt. Die verbindlichen Regeln für das Zusammenleben (Schulordnung) haben Schülerschaft und Lehrkräfte gemeinsam erarbeitet. Unsere Schule ist behindertengerecht eingerichtet, so dass wir auch Schülerinnen und Schüler mit körperlichen Beeinträchtigungen betreuen können.

Das nachstehende Schaubild zeigt die verschiedenen Bereiche, die zur Arbeit an unserer Schule gehören:

Fester Bestandteil unseres Lehrplans ist die Gewaltprävention:
übungen zum Sozialverhalten, zur Persönlichkeitsstärkung, zum Abbau von Aggressionen, und zur gewaltfreien Problemlösung (z.B. aus dem Lions-Quest-Programm) werden in allen Klassen durchgeführt mit dem Ziel, dass die Kinder und Jugendlichen mehr und mehr lernen, ohne Eingreifen der Lehrkräfte ihre Konflikte zu bewältigen.

Krisenintervention
Im Rahmen der Gewaltprävention wird auffälligen Schülerinnen und Schülern Gelegenheit gegeben, ihr Verhalten zu erkennen, zu reflektieren und zu verändern. Dabei orientieren wir uns an dem konfrontativen Interventionsprogramm für Schulen von Therwey und Pöhlker und haben einen eigenen Maßnahmenkatalog für unsere Schule erarbeitet, indem genau beschrieben wird, was wir an unserer Schule nicht dulden und welche Konsequenzen Regelverstöße nach sich ziehen.

Elternarbeit
Wir wünschen uns eine intensive Zusammenarbeit mit den Eltern. Eine aktive Elternvertretung erleichtert den Austausch zwischen Eltern und Lehrern. Neue Ideen und Anregungen von Seiten der Elternschaft können die Entwicklung der Schule z.B. bei Schulkonferenzen oder bei der Mitarbeit am Schulprogramm entscheidend mit bestimmen. Zudem freuen wir uns über aktive Hilfe der Eltern, um vielfältige Angebote für die Schülerinnen und Schüler, wie z.B. WPK, Projekte, Projektwoche oder Schul- und Sportfeste umfangreicher realisieren zu können.

Schulsozialarbeit:
In erster Linie stellt Schulsozialarbeit ein niedrigschwelliges Hilfsangebot für alle Kinder und Jugendlichen dar und richtet sich insbesondere an Schülerinnen und Schüler mit Problemen beim Lernen und im Sozialverhalten aus dem gesamten Schulzentrum. Konkrete Hilfsangebote können je nach Bedarf z.B. eine Hausaufgabenhilfe oder eine unparteiische Streitschlichtung zwischen Schülern und Schülern, sowie Schülern und Lehrern oder auch Gespräche mit Eltern sein.
Der zweite Schwerpunkt der Schulsozialarbeit sind Angebote zur sinnvollen Freizeitgestaltung im Nachmittagsbereich. Dazu können auch Angebote zur Berufsfindung (Hilfe bei Bewerbungen, Vorbereitung auf Bewerbungsgespräche) gehören. Die Schulsozialarbeit orientiert sich immer an den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen und ist daher, besonders im Beratungsschwerpunkt, selten planbar. Bei schwerwiegenderen Problemen findet eine Erstberatung statt und die Schulsozialarbeiterin vermittelt dann an andere Institutionen. Ebenso hilft die Schulsozialarbeiterin den Schülerinnen und Schülern bei der Mitorganisation und Durchführung von schulischen Veranstaltungen, wie z.B. Weihnachtsfeier, Schulfest, Projektwochen. Wichtig für eine sinnvolle Schulsozialarbeit ist das Angebot im Bereich der Wahlpflichtkurse (zur sinnvollen Freizeitgestaltung). Besonders zu Beginn eines neuen Schuljahres kann die gelegentliche übernahme von einzelnen Schulstunden, die von der Schulsozialarbeiterin mit kreativen Angeboten oder Spielen gefüllt werden, zum gegenseitigen Kennen lernen sinnvoll sein. Wichtig ist, dass die Schulsozialarbeiterin nirgendwo in Zusammenhang mit unterrichtlichem Geschehen auftritt und nicht zensiert. Ebenso gilt, dass die Gespräche mit der Schulsozialarbeiterin vertraulich sind und nicht in Schulakten oder Zeugnisse einfließen.

Zusammenarbeit mit außerschulischen Institutionen:
Weil schulische Probleme oft außerschulische Ursachen haben, arbeiten wir zusammen mit dem Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD), dem Jugendaufbauwerk, bei dem unsere Schülerinnen und Schüler an der Potenzialanalyse sowie der Berufsfelderprobung teilnehmen, den umliegenden Beratungszentren, den Kinderhorten, der Agentur für Arbeit (Berufsvorbereitung), der örtlichen Polizei, der Drogenberatung, weiteren Diagnose- und Therapieeinrichtungen und dem Stormarner Verein "Kontakt", bei dem wir Mitglied sind. Auch sind wir aktives Mitglied der Stadtteilkonferenz.

Schulleben:
  • Einmal im Jahr führen wir eine Projektwoche durch
  • Jeden Monat gibt es für die Schülerinnen und Schüler ein Preisrätsel
  • Jedes Jahr nimmt die ganze Schule am "Laufabzeichenwettbewerb" teil
  • Die Schülerinnen und Schüler beteiligen sich in jedem Jahr am "Sozialen Tag"
  • Selbstverständlich nehmen Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe 7 an der Schulkonferenz teil
  • Engagierte Ehrenamtler bieten an zwei Tagen in der Woche Hausaufgabenbetreuung an
  • Nach den Halbjahrszeugnissen und im September unternimmt die ganze Schule einen gemeinsamen Ausflug
  • Klassenfahrten werden regelmäßig durchgeführt
  • Projektbezogen besuchen wir außerschulische Lernorte
  • Unsere Schulband belebt Feste und Feiern

Pausenorganisation:
Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, am schuleigenen Kickertisch zu spielen. Die Klassen frühstücken am Ende der zweiten Stunde in Ruhe in ihrem Klassenraum, damit die Kinder die Pause draußen zum Toben nutzen können.

Computerlehrgang:
Die Schülerinnen und Schüler der lernen, den Computer selbstständig als Arbeitsmittel (Word, Excel, PowerPoint) und das Internet als Informationsquelle und Kommunikationsmedium zu nutzen. Die Arbeit mit den neuen Medien ist Bestandteil unserer Wochenplanarbeit; auch werden unterrichtsunterstützende Lernprogramme eingesetzt.

Erste-Hilfe-Kurs:
In Klassenstufe 9 nehmen die Jugendlichen an einem offiziellen Erste-Hilfe-Kurs teil.

Berufvorbereitung:
Ein weiterer Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit ist die Eingliederung der Jugendlichen ins Berufsleben. Ab Klasse 8 beginnen wir mit der Erarbeitung des Berufswahlpasses, der Teil der späteren Bewerbungsunterlagen wird. Außerdem gehört ab dieser Klassenstufe ein intensives Bewerbungstraining dazu. Ab Klassenstufe 9 betreut ein Lerncoach zusätzlich die Schülerinnen und Schüler, es wird eine Potenzialanalyse sowie eine Berufsfelderprobung durchgeführt und berufsvorbereitende Einrichtungen wie z.B. das Jugendaufbauwerk (JAW) und das Berufsbildungswerk (BBW) besucht. Die Klasse 8 erhält einmal wöchentlich 5 Stunden Werkstatt-Unterricht in den Bereichen Holz bzw. Metall (jeweils ein halbes Jahr). Außerdem wird in dieser Klassenstufe ein dreiwöchiges Betriebspraktikum durchgeführt. Im Anschluss daran halten die Schülerinnen und Schüler einen Vortrag über ihre Erfahrungen. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 arbeiten nach einem zweiwöchigen Einstiegspraktikum einen Tag pro Woche in ihrem jeweiligen Praktikumsbetrieb (d.h.: vier Tage Schule, ein Tag Betrieb). Ein Lehrgang im Technischen Zeichnen kommt für die Schülerinnen und Schüler, die dem gewachsen sind, verpflichtend hinzu. Der Verein der Freunde und Förderer der Amalie-Sieveking-Schule e.V. unterstützt die Arbeit der Schule durch Zuschüsse. Durch berufsbezogene Vorträge und ein Bewerbungstraining hilft uns der Round Table Sachsenwald bei unserer Arbeit.

Integration

In Klassen mit integrativen Maßnahmen werden Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf und Regelschüler gemeinsam unterrichtet. Dabei wird grundsätzlich keine Schulart ausgeschlossen. Durch die zeitweise Doppelbesetzung der Unterrichtsstunden mit zwei Lehrkräften werden die Schülerinnen und Schüler individuell ihren Lernvoraussetzungen entsprechend gefördert. In der Regel werden mehrere Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf in einer Klasse zusammen zielgleich (nach dem Lehrplan der Regelschule) oder zieldifferent (nach dem Lehrplan Sonderpädagogische Förderung) unterrichtet. Dabei ist grundsätzlich kein sonderpädagogischer Förderschwerpunkt ausgeschlossen. Das nachstehende Schaubild zeigt die verschiedenen Bereiche, die zur integrativen Arbeit an unserem Förderzentrum gehören:

Der Unterricht erfolgt gemeinsam im Klassenverband, in Kleingruppen und in Einzelförderung. Methodisch abwechslungsreicher und handlungsorientierter Unterricht, themen- und fächerübergreifendes Arbeiten in Projekten, Lernwerkstätten, mit Wochenplanarbeit, spezielle Computerprogramme, Stationslernen, Bewegungs- und musisch/künstlerische Einheiten usw. haben sich auch in der praktischen Arbeit in integrativen Maßnahmen besonders bewährt. Ebenso bilden die individuellen Förderpläne die Grundlage für die Förderung der Schülerinnen und Schüler. Grundsätzlich beteiligen sich die Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf aktiv an allen in der jeweiligen Regelschule stattfindenden Aktivitäten und Veranstaltungen, wie z.B. Angebote der verlässlichen Grundschule, Ganztagsangebote, Berufsvorbereitung, Bundesjugendspiele, Feste und Feiern usw..

Nach erfolgreichem Besuch der Klassenstufe 9 erhalten Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Bereich LERNEN bei Erreichen der Ziele des individuellen Förderplanes sowie der Maßgaben in den Fächern Mathematik und Deutsch des Lehrplanes sonderpädagogische Förderung den Förderschulabschluss.

Eine besondere Form der Integration (aber auch der Prävention) sind die flexiblen Ausgangsphasen (Flexklassen) an den Gemeinschaftsschulen. In diesem Rahmen wird es leistungsstarken Jugendlichen der Förderschule als auch leistungsschwachen Jugendlichen der Gemeinschaftsschule ab Klassenstufe 8 ermöglicht, innerhalb von drei Jahren – also nach dem 10. Schulbesuchsjahr – den Hauptschulabschluss zu erwerben.

Neben einem intensiven Austausch mit den Eltern ist die offene und kooperative Zusammenarbeit zwischen Regelschule und Förderzentrum für die erfolgreiche integrative Beschulung unbedingte Voraussetzung. Daher haben wir unsere Vorstellungen zu integrativem Unterricht und den notwendigen Rahmenbedingungen in einen Handlungsleitfaden schriftlich zusammengestellt. Dieser Leitfaden ist allen interessierten Schulen zugänglich.

Gemeinsame Schulordnung im Schulzentrum Mühlenredder

Vorwort

Das Schulzentrum und die offene Ganztagsschule sind ein Ort des Lernens und ein Arbeitsplatz für die Schülerinnen und Schüler, die Lehrkräfte, die Sekretärinnen, die Hausmeister und die Reinigungskräfte. Damit sich alle an unserer Schule wohl fühlen und ihre Aufgaben erfüllen können, sind neben den bestehenden Gesetzen bestimmte Regeln für unsere Gemeinschaft notwendig. Diese Regeln gelten für alle Schülerinnen und Schüler, gleich welchen Alters. Für uns alle sollte es selbstverständlich sein, dass wir einander respektieren. Dazu gehört ein angemessener Umgangston, Freundlichkeit und Höflichkeit den anderen gegenüber. Alle Probleme können in offenen Gesprächen miteinander gelöst werden. Verbale bzw. körperliche Gewalt gegen Personen oder Gewalt gegen Gegenstände wird von uns nicht geduldet. Verstöße gegen die Regeln stellen eine Störung des Zusammenlebens im Schulzentrum dar. Der Haus- und Schulordnung ist ein Maßnahmenkatalog angehängt, in dem aufgelistet ist, welche Konsequenzen bei Verstößen gegen bestimmte Regeln zu erwarten sind.

Eigentum

Wenn du Schuleigentum oder fremdes Eigentum beschädigst oder verlierst, musst du für den entstandenen Schaden haften. Falls dir Gegenstände abhanden kommen oder du Dinge findest, melde dies sofort im Sekretariat. Eine Haftung wird entsprechend den Versicherungsbestimmungen übernommen. Für abhanden gekommene Geldbeträge, Wert- und Schmucksachen o. ä. wird nicht gehaftet. Die Schulen behalten sich vor, Diebstähle anzuzeigen.

Vor und nach der Schule / in den Pausen

Fahrräder und Mofa bzw. Roller sind auf dem Schulgelände zu schieben. Du darfst morgens ab 07.50 Uhr das Schulgebäude betreten und dich in der Pausenhalle aufhalten. Der Aufenthalt auf der Treppe ist verboten (Fluchtweg). Bei Fachunterricht findest du dich nach dem ersten Klingeln vor den Glastüren ein, es sei denn, die Fachlehrkraft hat einen anderen Treffpunkt angeordnet. Du wartest so lange in der Pausenhalle, bis dich deine Lehrkraft mit zum Fach- oder Klassenraum nimmt.

Das Verlassen des Schulgeländes (dazu gehören der Schulhof, das Spielgelände, alle eingezäunten Freiflächen und sämtliche Gebäude) ist während der Schulzeit ohne Einverständnis einer Lehrkraft nicht erlaubt. Bei Pausenbeginn begibst du dich sofort in die Pausenhalle bzw. auf den Hof und bei den „Hofpausen” auf den Pausenhof. Nur bei Regenpausen, die über die Lautsprecher angesagt werden, ist der Aufenthalt in der Pausenhalle erlaubt. Auf den Fluren und Treppen wird nicht gerannt oder gerauft. Das Rutschen auf dem Treppengeländer ist verboten. Während der 5-Minuten-Pause ist nur ein Raumwechsel oder der Gang zur Toilette gestattet. Du darfst nicht auf den Schulhof!

Es ist verboten, Alkohol, Drogen, Waffen und andere gefährliche Gegenstände mit in die Schule zu bringen.

Das Rauchen ist auf dem gesamten Schulgelände und in den Gebäuden gesetzlich verboten.

Handys und alle weiteren Multimediageräte dürfen während der allgemeinen Unterrichtszeit und bei Schulveranstaltungen zu keinem Zeitpunkt betriebsbereit oder sichtbar sein.

Das Werfen von Gegenständen, ebenso Wasser- und Schneeballschlachten sind verboten.

Jeder muss dafür sorgen, dass es im gesamten Schulgebäude sauber ist.  Abfälle gehören in die Mülleimer. Die Toiletten sind sauber zu halten.

Die Mensaordnung ist zu beachten.

Du bist dazu verpflichtet, dich den Aufsichten gegenüber höflich zu verhalten und deren Anordnungen Folge zu leisten. Auf dem Schulgelände und bei allen schulischen Veranstaltungen wird grundsätzlich Deutsch gesprochen.

Unterricht

Wenn der Fachlehrer 5 Minuten nach Unterrichtsbeginn nicht erschienen ist, wird dies von einem Schüler aus der Lerngruppe im Sekretariat gemeldet. Der jeweilige Klassenraum wird von der Klasse sauber hinterlassen. Nach der letzten Stunde werden die Stühle hoch gestellt, die Lichter gelöscht und die Fenster und Tür geschlossen. Die Maßnahmen zum Energiesparen sind einzuhalten.

Schulfremde müssen sich grundsätzlich nach Betreten des Schulgeländes im Sekretariat anmelden.

Bei Feueralarm verlassen die Klassen zusammen mit der Fachlehrkraft über die vorgesehenen Fluchtwege (Aushang in den Räumen) unverzüglich das Schulgebäude und versammeln sich nach Anweisung der Lehrkräfte solange auf dem Schulhof, bis eine weitere Anweisung erfolgt.

Bei Unfällen und Erkrankungen während der Unterrichtszeit wird das Sekretariat benachrichtigt. Im Krankheitsfall kann dich nur die Lehrkraft der jeweiligen Stunde nach Rücksprache entlassen. Dann gehst du in das Sekretariat, um zu Hause anrufen zu lassen. Bei Erkrankungen zu Hause ist die Schule am Tag der Erkrankung vor Unterrichtsbeginn zu benachrichtigen. Nach Beendigung des krankheitsbedingten Schul-versäumnisses muss eine schriftliche Entschuldigung spätestens nach 2 Schultagen nachgereicht werden.

Maßnahmenkatalog

Verstoß gegen Regeln Maßnahmen
  • Nicht sachgerechter Umgang mit Büchern, Einrichtung, Privatbesitz anderer
  • Ersatz durch Neukauf oder Zahlung
  • Unerlaubtes Verlassen des Schulgeländes während der Unterrichtszeit
  • Ordnungs- und Erziehungsmaßnahmen nach §25 des Schulgesetzes
  • Nachholen der versäumten Zeit
  • Werfen von Gegenständen / Wasser- und Schneeballschlachten
  • Ordnungs- und Erziehungsmaßnahmen nach §25 des Schulgesetzes
  • Hilfsdienst beim Hausmeister nach der Schule
  • Rauchen, Drogen, Alkohol auf dem Schulgelände
  • Ordnungs- und Erziehungsmaßnahmen nach §25 des Schulgesetzes
  • ggf. Information an das Jugendamt bzw. die Polizei
  • Handy und andere Multimediageräte
  • Gerät wird für eine Woche eingezogen oder von den Eltern abgeholt
  • Mitnahme gefährlicher Gegenstände
  • Ordnungs- und Erziehungsmaßnahmen nach §25 des Schulgesetzes
  • Gegenstände werden eingezogen und müssen von den Eltern abge­holt werden
  • ggf. Information an die Polizei
  • Sauberkeit
  • Unterstützung der Reinigungskräfte bzw. des Hausmeisters bei Aufräumdiensten im Schul­gelände
  • Schlagen, Treten, etc. (körperliche Gewalt) Beleidigungen, Provokationen (verbale Gewalt)
  • Gespräch, Entschuldigung, Wiedergutmachung
  • ggf. Ordnungs- und Erziehungsmaßnahmen nach §25 des Schulgesetzes
  • Falscher/ nicht angemessener Umgangston
  • Entschuldigung; Ordnungs- und Erziehungsmaßnahmen nach §25 des Schulgesetzes
  • Fahrrad-, Roller-, Mofafahren auf dem Schulgelände
  • Hilfsdienst beim Hausmeister nach der Schule
  • Verstoß gegen die 5-Minuten-Pausenregel
  • Ordnungs- und Erziehungsmaßnahmen nach §25 des Schulgesetzes
  • Offene Ganztagsschule (OGS) und Mensa

    Nach dem anstrengenden Schulvormittag können die Schülerinnen und Schüler von Montag bis Donnerstag in der Mensa des Schulzentrums ein schmackhaftes, gesundes und preiswertes Mittagessen einnehmen – es stehen jeweils zwei Menüs zur Auswahl.

    Danach haben die Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, an den Angeboten der OGS teilzunehmen. Die Teilnahme an den Angeboten ist für ein Schulhalbjahr verpflichtend, in ganz besonderen Ausnahmefällen ist ein Kurswechsel nach Absprache mit den Eltern, Kursleitern und natürlich den Kindern möglich.

    Tag Kurs Zeit
    Montag Girlgroup 1 13.30 – 15.30 Uhr
    Tennis 1 14.30 – 16.00 Uhr
    Dienstag (E-) Gitarre I und II 13.30 – 16.00 Uhr
    Kickboxen 14.30 – 16.00 Uhr
    Töpfern
    Volleyball
    Foto-Kurs
    Girlgroup 2
    Mittwoch Tischtennis 14.30 – 16.00 Uh
    Band-Projekt
    Radio-Studio
    Tennis 2
    Donnerstag Kreativwerkstatt 14.30 – 16.00 Uhr
    HipHop
    Fußball

    Leider steht den Schülerinnen und Schülern zur Zeit noch kein geeigneter Aufenthaltsraum zur überbrückung der „Wartezeit” zur Verfügung. Wir planen jedoch, diesen mit Spiel- und Spaßangeboten unter der Leitung und Aufsicht von ausgebildeten Schülerinnen und Schülern (sog. „SchuLeiCas”) der höheren Klassenstufen einzurichten.

    Standort Trittau

    Selbstverständlich stehen die Mensa und die OGS auch den Schülerinnen und Schülern am Standort Trittau zur Verfügung.

    Weitere Informationen zum OGS finden Sie als PDF hier
    Weitere Informationen zum Mensabetrieb finden Sie hier

    Schulverein

    Unser Schulverein nennt sich „Freunde und Förderer der Amalie-Sieveking-Schule”.

    • 1. Vorsitzender: Herr Axel Valentiner-Branth
    • 2. Vorsitzender: Herr Olaf Bienengräber
    • Kassenwart: Frau Ruth Wilcken

    Zurzeit hat der Schulverein 20 Mitglieder. Der Mindestbeitrag beträgt 10€ pro Jahr. Auch einmalige Spenden nehmen wir gern an, Sie erhalten dann von uns eine entsprechende Spendenbescheinigung, so dass dieser Betrag von der Steuer abgesetzt werden kann.

    Der Schulverein wurde 1984 von der damaligen Schulleiterin Frau Kunze gegründet. Beiträge und Spenden sollten für Schulveranstaltungen und auch einzelne SchülerInnen eingesetzt werden. Fehlte mal das Geld für neue Turnschuhe, so wurden diese vom Schulverein bezahlt. Musste ein Schüler mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Praktikumsstelle, so bekam er die Fahrkosten vom Schulverein.

    Folgende Aktivitäten werden/wurden durch den Förderverein unterstützt:

    • Jahrelang wurden fehlende Gelder für den Werkstattunterricht vom Verein bezahlt.
    • Es gibt Zuschüsse zu den Klassenfahrten, die sonst in diesem Umfang nicht stattfinden könnten.
    • Kostenübernahme für die Schulbegleitungen einiger SchülerInnen bei Klassenfahrten und Schulausflügen.
    • Schulausflug, Schulfeste, Abschlussfeiern, Projekttage sind nur durch Gelder aus dem Schulverein möglich.

    Aktionen / Projekte

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    Methoden

    Um Lernerfolge zu ermöglichen, bieten wir vielfältige Lehr- und Lernmethoden und differenzierte Lernwege an. Die folgenden, unterschiedlichen Arbeitsformen unterstützen kompetenzorientiertes, individualisiertes Lernen:

    • Unterricht erfolgt gemeinsam, in Kleingruppen und in Einzelförderung
    • methodisch abwechslungsreicher und handlungsorientierter Unterricht
    • themen- und fächerübergreifendes Arbeiten in Projekten
    • Lernwerkstätten
    • Wochenplanarbeit
    • spezielle Computerprogramme
    • Stationslernen
    • Bewegungs- und musisch/künstlerische Einheiten
    • individuelle Förderpläne als Grundlage zur Förderung der Schülerinnen und Schüler
    • Ausflüge zur Stärkung der Gemeinschaft

    Berufsvorbereitung

    Ein weiterer Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit ist die Eingliederung der Jugendlichen ins Berufsleben. Ab Klasse 8 beginnen wir mit der Erarbeitung eines Berufswahlpasses, der Teil der späteren Bewerbungsunterlagen wird. Hierzu gehört ein intensives Bewerbungstraining (s.u.). Die Klasse 8 erhält einmal wöchentlich 5 Stunden Werkstatt-Unterricht in den Bereichen Holz, Metall, Hauswirtschaft und Lager. Außerdem wird in dieser Klassenstufe ein dreiwöchiges Betriebspraktikum durchgeführt. Im Anschluss an dieses Praktikum halten die Schülerinnen und Schüler für ihre Eltern und die Klasse 7 einen Vortrag über ihre Erfahrungen.
    Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 arbeiten nach einem zweiwöchigen Einstiegspraktikum im September bis Mitte Mai einen Tag pro Woche in ihrem jeweiligen Praktikumsbetrieb (sog. 4 + 1 – Praktikum).

    Im Rahmen des Handlungskonzepts Schule & Arbeitswelt werden die Jugendlichen ab Klasse 8 zudem von einer Coaching-Fachkraft des Jugendaufbauwerks Bad Oldesloe beim übergang von der Schule in eine Berufsausbildung oder andere Maßnahmen der beruflichen Bildung unterstützt. Dies beinhaltet neben der intensiven Beratung und Hilfe bei der Erstellung der Bewerbungsunterlagen auch die Berufswelterprobung (das Kennenlernen unterschiedlicher Arbeitsfelder) und die Potenzialanalyse

    Selbstverständlich findet außerdem in enger Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur (insbesondere Reha-Abteilung) eine Intensive Berufsvorbereitung statt.

    Bewerbungstraining durch Mitglieder des Round Table

    Unsere Abschluss-Klasse 9 hat bereits ein dreiwöchiges Praktikum hinter sich und macht in ihrem letzten Schuljahr ein 4+1-Praktikum. Die dafür erforderlichen Bewerbungsschreiben inkl. Lebenslauf sind, durch die Klassenlehrkraft begleitet und korrigiert, am PC erstellt worden.

    Der Round Table 41 Hamburg Sachsenwald hat uns vor vielen Jahren angeboten, mit den so vorbereiteten Jugendlichen ein Bewerbungsgespräch zu simulieren, das ihnen einen Eindruck von den tatsächlichen Bedingungen vermitteln soll. So kommen fast in jedem Schuljahr drei Herren mit Anzug und Krawatte zu uns in die ASS, lassen sich die Bewerbungsmappen präsentieren und führen auf dieser Grundlage ein Gespräch, wie sie es auch in ihren Betrieben (alle sind Geschäfts-leute aus Reinbeks Umgebung) bei einer Einstellung machen würden. Anschließend werden die Bewerbungsmappen bewertet und die Jugendlichen erhalten Vorschläge, was sie daran besser machen könnten.

    Für unsere SchülerInnen ist dies eine wichtige Erfahrung, weil sie sich völlig neu erleben in dieser unvertrauten Situation, die einen ganz anderen Ernst ausstrahlt als entsprechende Gespräche mit Lehrkräften.

    Dank an die Kollegen des Round Table um Henryk Bork!

    Computer

    Am Standort Reinbek verfügt jede Klasse über mindestens ein PC-System mit Internetanschluss. Die Anzahl der PC-Systeme ist theoretisch auf maximal 4 Internet-Anschlüsse erweiterbar. Diese Option nutzen wir z. Zt. nicht, da wir auch über einen eigenen Computerraum mit insgesamt 11 Arbeitsplätzen verfügen, welche alle miteinander vernetzt sind. Sollten diese Plätze nicht ausreichen, dürfen in Ausnahmefällen entweder die schuleigenen Lehrerlaptops genutzt werden oder einzelne Schülerinnen und Schüler arbeiten im Klassenraum. Als Betriebssystem ist auf den meisten Rechnern Windows 7 installiert.
     
    Die Klasse am Standort Trittau verfügt über 2 PC-Arbeitsplätze an denen die Lerninhalte mit entsprechender Software erweitert und vertieft werden können. Der an beiden Standorten durchgeführte PC-Kurs wird im Computerraum der Hahnheide-Schule durchgeführt, hier steht jedem Schüler und jeder Schülerin ein eigener Rechner zur Verfügung.
     
    Im Computer-Unterricht lernen die Schülerinnen und Schüler zuerst den Unterschied zwischen Hardware und Software, bevor unser schuleigener PC-Kurs durchgeführt wird. Zunächst müssen die Schülerinnen und Schüler natürlich die Tastatur kennen lernen, bevor erste übungen zur Textverarbeitung mit Word 2003 durchgeführt werden. Um den Schülerinnen und Schülern die Motivation an der Arbeit mit dem Computer zu erhalten, arbeiten wir viel mit Grafiken und Word-Art zur Gestaltung der Texte. So dokumentieren wir z. B. an Hand selbst erstellter Vorlagen unseren Projekttag mit einem Fotoalbum, in das Bilder eingefügt, vergrößert / verkleinert, neu zugeschnitten oder farblich verändert werden müssen.
     
    Nach Durchlauf des Word-Kurses werden einfache Unterrichtseinheiten zum Umgang mit dem Tabellenkalkulationsprogramm Excel angeboten. Ziel des Kurses ist die Erstellung alltagsrelevanter Tabellen wie z. B. eine Haushaltskasse inkl. dazugehöriger Diagramme. Innerhalb des Kurses ist es auch möglich, Hilfsmittel für den Unterricht zu erstellen (Stundenplan, Hundertertafel, 1x1-Tabelle etc.).
     
    Aufgaben zur Recherche im Internet sind Inhalt des allgemeinen Unterrichts und werden innerhalb des Computerkurses vertieft, so dass die Schülerinnen und Schüler ansehnliche Plakate für z. B. Referate und Vorträge erstellen und gestalten können. Selbstverständlich dürfen Referate mit Hilfe des Programms Power-Point präsentiert werden. Für diese Aufgaben stehen insgesamt zwei hochwertige Beamer zur Verfügung.
     
    Auf Wunsch und mit Einverständnis der Eltern richten wir gemeinsam mit den Schülerinnen und Schüler eigene E-Mail-Adressen bei den unterschiedlichen Anbietern ein.

    Englisch

    In Englisch entsprechen die Lernanforderungen dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen Stufe A1. Das bedeutet, dass die Kinder und Jugendlichen lernen, alltägliche Ausdrücke und einfache Sätze aus den Bereichen Nahrung, Kleidung, Freizeit usw. zu verstehen; auch schriftliches Wortmaterial aus diesen Bereichen (auf Schildern oder Werbeplakaten) sollen sie erfassen. Ziel ist, dass sie sich in einfachen Sätzen verständlich machen, auf Fragen zu ihrer Person, Familie oder Situation antworten und an kurzen Gesprächen mit vertrautem Vokabular teilnehmen können.

    Wir benutzen ein Unterrichtswerk, das auf diese Inhalte abgestimmt ist. Sehr hilfreich ist dabei das Schülerheft, das mit einer Lern-CD ausgerüstet ist, so dass die Kinder auch zu Hause beliebig oft die Wörter und Sätze hören und nachsprechen können. Alles Schriftliche müssen sie aus einem vorgegebenen Fundus lediglich als die richtige Antwort identifizieren und dann korrekt abschreiben.

    Darüber hinaus erarbeiten wir eine story-line. Sie beginnt mit einer Geschäftsstraße mit Läden, die die Kinder sich selbst ausgewählt haben. Das dazu erforderliche Vokabular wird von den Kindern je nach Interesse zusammengetragen. (Wer z. B. einen grocer’s shop betreibt, darf bestimmen, welche Wörter aus diesem Geschäft die MitschülerInnen lernen). Später kommen Personen dazu, die man beschreiben und nach deren persönlichen Daten man fragen kann. Es folgen Einkaufsdialoge, und richtig gut war der Unterricht, wenn sich die Jugendlichen zuletzt selbst Situationen, die in dieser Straße hätten passieren können, ausdenken und formulieren.

    Musik

    An unserer Schule kommt der Musikunterricht nicht zu kurz! Wir legen großen Wert auf attraktiven Musikunterricht, der den Interessen der Schülerinnen und Schüler unserer Schule entspricht. Aus diesem Grund verfügen wir über einen hervorragend ausgestatteten Musikraum! Neben dem klassischen Orff-Instrumentarium, einer großen Anzahl an Boomwhackern und diversen Trommeln steht unseren Schülerinnen und Schülern ein anspruchsvolles popmusikalisches Equipment zur Verfügung, an und mit dem regelmäßig gearbeitet wird.

    Folgende Instrumente stehen den Schülerinnen und Schülern zur Verfügung:

    • 6 Keyboards mit eigenen Verstärkern
    • 2 E-Gitarren mit eigenen Verstärkern
    • 1 Bass mit eigenem Verstärker
    • 1 Drum-Set
    • 1 E-Drum-Set
    • 1 8-Kanal-Power-Mixer für Gesang und das E-Drum-Set
    • 1 Computer mit extra Software für den Musikunterricht
    • diverse Mikrofone für den Gesang

    Die beweglichen Instrumente (Gitarren, Mikrofone etc.) verfügen über Sende- und Empfangssysteme, so dass ein freies Bewegen im Musikraum (und sogar darüber hinaus) gewährleistet ist. So werden „Kabelsalat” und weitere Schwierigkeiten vermieden.

    Ein Grundprinzip des Musikunterrichts ist der Spaß am Musizieren. Die Schülerinnen und Schüler dürfen stets Wünsche äußern, welche Songs sie (nach-) spielen möchten. Diese werden nach Möglichkeit schülergerecht umgeschrieben, so dass eine Identifikation mit „Ihrem” Song möglich ist und die Motivation steigt, sich mit musikalischen Inhalten näher auseinander zu setzen. Um die Fähigkeit zu erlernen, ein Musikinstrument rhythmisch „richtig” zu spielen, erfolgt der Musikunterricht in den unteren Jahrgangsstufen (3 – 6) überwiegend lied- und gesangsorientiert. „Erlebte” Rhythmik” erleichtert den Kindern und Jugendlichen den Zugang zur an den Instrumenten „umzusetzenden” Rhythmik!

    Schwimmen

    Die Schülerinnen und Schüler der 5.-8. Klassenstufe haben wöchentlich donnerstags die Gelegenheit, im nahegelegenen Freizeitbad Reinbek ihre Fertigkeiten im Schwimmen zu verbessern.

    In einer Doppelstunde sind das zügige Umziehen, das Duschen unter hygienischen Gesichtspunkten und anschließend das Föhnen der Haare wichtige Bestandteile. Die Kinder lernen, sich in einem öffentlichen Bad angemessen zu verhalten.

    Im Schwimmunterricht werden verschiedene Aufgabenstellungen durchgeführt und je nach Leistungsstand wird für die jeweiligen Deutschen Schwimmabzeichen Bronze, Silber und Gold trainiert. Die Schwimmtechniken Brustschwimmen, Kraulschwimmen, Rückenschwimmen mit und ohne Armtätigkeit, das Transportieren einer anderen Person, der Umgang mit Brettern oder Poolnudeln und das Springen vom Startblock, Ein-Meter-Brett und Drei-Meter-Brett machen allen Teilnehmern viel Freude. Sie verbessern ihre Kondition und Körperspannung und gewinnen in jeder Stunde Schwimmunterricht an Sicherheit im Element Wasser. Sie erfahren den Wasserwiderstand und den Wasserdruck.

    Besonders viel Freude haben die Schülerinnen und Schüler am Schnorcheln. Jeder Teilnehmer hat eine spezielle Tauchermaske mit Schnorchel und passende Flossen. Das Atmen unter Wasser durch den Schnorchel, das Schwimmen mit Flossen, Abtauchen, Rollen, den Grund nach Haarspangen oder Schmuck absuchen (Schatzsuche) macht allen viel Spaß.

    Ein hohes Maß an Sicherheit im und am Wasser und eine gesunde Portion Selbstbewusstsein sollen durch den Schwimmunterricht gefördert werden. Auf Klassenreisen hat es sich bisher stets bewährt, dass die Schülerinnen und Schüler der Amalie-Sieveking-Schule insgesamt recht sichere Schwimmer sind.

    Wahlpflichtkurse

    Einmal pro Woche haben unsere SchülerInnen eine Stunde Wahl-Pflicht-Kurs. Wie es der Name sagt, kann man selbst auswählen, zu welchem Kurs man sich verpflichtet. Die Angebote richten sich nach den besonderen Interessen und Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler und natürlich der Lehrkräfte.

    Nachdem wir in den vergangenen Jahren bereits Badminton, Holzwerken, Nähen, Seidenmalerei, Modellbau, Badminton und Fußball im Angebot hatten, bieten wir in diesem Jahr die Themen Kochen, Basteln, Schulgarten und Gesellschaftsspiele an.
    Die WPK sind meist entspannte Stunden. Schön daran ist auch, dass sie natürlich klassenübergreifend sind und wir die Kinder (und sie sich selbst) mal in anderen Konstellationen erleben können.

    WPK „Kochen”

    Im WPK Kochen lernen die Schüler und Schülerinnen echte Alternativen zu Fastfood kennen. Bei der Zusammenstellung der Menus legen wir Wert auf regionale Produkte. Die Zubereitung ist nicht aufwendig, so dass die Schüler und Schülerinnen die Gerichte auch zu Hause kochen können. Beim gemeinsamen Essen achten wir auf Tischkultur, dazu gehören nicht nur ein liebevoll gedeckter Tisch und gute Tischmanieren, sondern auch das Gespräch miteinander. Bei uns schmeckt es immer, das wissen auch die Gäste zu schätzen, die wir gern zu den Mahlzeiten einladen. Wenn die Schüler und Schülerinnen den Wahlpflichtkurs verlassen, nehmen sie in ihrem Kochbuch einen Fundus preiswerter, leckerer Rezepte mit - und oft auch die Lust auf neue Geschmackseindrücke.

    WPK „Gesellschaftsspiele”

    Dieser WPK verfolgt mehrere Ziele:

    • Die Kinder sollen Spaß mit einander haben!
      Viele unserer Kinder verstehen unter spielen nur noch die Situation „Ich allein am PC.” Sie sollen erleben, dass man durchaus auch ohne Computer Freude am Spielen haben kann.
    • Sie sollen auf spielerischem Weg einüben, sich an vorgegebene Regeln zu halten.
    • Vor allem aber sollen sie möglichst viele Gesellschaftsspiele kennen lernen, die sie auch privat mit anderen Menschen spielen können (Stichwort Teilhabe). Zwar darf sich in diesen Stunden jede / jeder selbst ein Spiel aussuchen, aber dabei gilt: „Niemand spielt allein!” Für die älteren Schüler, die eigentlich immer nur UNO spielen wollen, gilt außerdem: „Alle drei Wochen ein neues Spiel kennen lernen.”

    Unser großer Fundus an Spielen hat für alle Altersstufen Angebote: Geschicklichkeitsspiele, Strategie-Spiele, Kooperative Spiele; aber auch all die alten Sonntagsnachmittagsfamilienunterhaltungsspiele.

    Schön am WPK Spielen ist, dass er völlig stressfrei verläuft und die Kinder klassenübergreifend an einen Tisch bringt.

    Termine

    Hier finden Sie alle wichtigen Termine für das aktuelle Schuljahr. Neue Termine werden schnellstmöglich hinzugefügt. Sie haben Fragen zu einem bestimmten Termin? Kontaktieren Sie uns!

    Förderschwerpunkt Lernen

    Allgemeines

    Mit der Sonderpädagogischen Förderung unterstützen wir Kinder und Jugendliche, Schülerinnen und Schüler mit Lernbeeinträchtigungen. Die besondere Unterstützung soll sie darauf vorbereiten, selbständig und erfolgreich ihr Leben in Familie und Freizeit, in Gesellschaft und Staat, in Berufs- und Arbeitswelt, in Natur und Umwelt zu bewältigen.

    Lernen zur Aneignung von Kenntnissen und Fertigkeiten geschieht im Austausch des Lernenden mit seiner Umwelt.

    Lernprozesse verlaufen bei Individuen nicht einheitlich; sie unterliegen einer Vielzahl von entwicklungsförderlichen und leistungshemmenden Bedingungen.

    Bei Schülerinnen und Schülern mit Beeinträchtigungen des Lernens sind diese Prozesse zeitweilig so beeinträchtigt, dass sie die Ziele der Lehrpläne der allgemeinen Schule nicht oder nur an- satzweise erreichen. Hier helfen wir durch Angebote im Förderschwerpunkt Lernen.

    Sonderpädagogische Förderung im Bereich des Förderschwerpunkts Lernen orientiert sich grundsätzlich an den Bildungs- und Erziehungszielen der Schule.

    Wir fördern durch angemessene und strukturierte Lernsituationen vor allem das Denken, sprachliches Handeln, den Erwerb von altersentsprechendem Wissen, emotionale und soziale Kompetenzen.

    Unsere Hilfen sollten möglichst frühzeitig einsetzen. Beeinträchtigungen in den grundlegenden Bereichen der Lernentwicklung wie Denken, Gedächtnis, Sprache, Wahrnehmung, Motorik, Emotionalität und Interaktion werden durch Förderung individueller Stärken kompensiert.

    Durch Beratung und Begleitung in der Schule, bei der alltäglichen Lebensgestaltung, der Berufsorientierung und der Berufsfindung können wir Kindern und Eltern helfen.

    Lernerfolge bei individuell abgestimmten Aufgaben stärken Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl von Kindern und Jugendlichen mit Lernbeeinträchtigungen.

    Sonderpädagogische Förderung im Bereich des Förderschwerpunkts Lernen hat darüber hinaus die Aufgabe, den Schülerinnen und Schülern zu helfen, ihre Stärken und Schwächen, Wünsche und Vorstellungen zu erkennen und zu unterstützen.

    Der Förderschwerpunkt Lernen kann unmittelbare Auswirkungen auf alle grundlegenden Entwicklungsbereiche haben und zeigt sich vor allem

    • in der Grob- und Feinmotorik
    • in Wahrnehmungs- und Differenzierungsleistungen
    • in der Aufmerksamkeit
    • in der Entwicklung von Lernstrategien
    • in der Aneignung von Bildungsinhalten
    • in Transferleistungen
    • im sprachlichen Handeln
    • in der Motivation
    • im sozialen Handeln
    • im Aufbau von Selbstwertgefühl und einer realistischen Selbsteinschätzung

    Beeinträchtigungen in den genannten Entwicklungsbereichen haben in der Regel Auswirkungen auf Denken, Orientierungsfähigkeiten sowie Einstellungen.

    Sonderpädagogische Förderung orientiert sich an der individuellen und sozialen Situation des Schulkindes mit Lernbeeinträchtigungen. Jungen kann man häufiger zählen als Mädchen.

    Feststellung des Sonderpädagogischen Förderbedarfs

    Die Feststellung des Sonderpädagogischen Förderbedarfs kann von Eltern, Schulen sowie von anderen zuständigen Diensten beantragt werden.

    Der Antrag wird über uns als zuständiges Förderzentrum mit dem Förderschwerpunkt Lernen bearbeitet.

    Sonderpädagogischer Förderbedarf wird im Rahmen einer umfangreichen Verlaufsdiagnostik ermittelt, die an förder- und entwicklungsdiagnostischen Kriterien orientiert ist. Die Feststellung Sonderpädagogischen Förderbedarfs umfasst die Untersuchung der Person-Umfeld-Bedingungen, die Ermittlung des Entwicklungsstandes und der Lernausgangslage sowie eine Empfehlung über Förderumfang und Lernort.

    Eine Feststellung Sonderpädagogischen Förderbedarfs findet in der Verantwortung der zuständigen Schule und Schulaufsicht statt.

    Ermittlung des Sonderpädagogischen Förderbedarfs mit dem Schwerpunkt Lernen

    Die Untersuchung des Sonderpädagogischen Förderbedarfs geschieht unter Mitwirkung aller Beteiligten und bezieht soweit erforderlich eine medizinische und psychologische Diagnostik ein.

    Das schulische und das weitere soziale Umfeld sowie dessen Wirkungen und Veränderungsmöglichkeiten werden aufgezeigt.

    In der Darstellung des Entwicklungsverlaufs sowie des aktuellen Entwicklungsstands wird Bezug auf Kognition, Sensorik, Motorik, Sprache und Kommunikation, Emotionalität und Sozialkompetenz sowie Lern- und Leistungsverhalten genommen. Schließlich sind der sozialpädagogische und der therapeutische Bedarf im sprachlichen und sozialen Handeln festzustellen. Hierfür werden gegebenenfalls andere Maßnahmeträger/Kostenträger eingebunden.

    Gespräche mit den Eltern und mit dem bisherigen Erziehungs- und Lehrpersonal der Kinder und Jugendlichen sind unerlässlich.

    Es hat sich bewährt, Schülerarbeiten sowie Beobachtungen im Unterricht und in außerunterrichtlichen Situationen im Hinblick auf das Leistungs- und Sozialverhalten zu analysieren.

    Informelle und standardisierte Untersuchungsverfahren geben wichtige Informationen zum Entwicklungs-, Lern- und Leistungsstand. Auch Gutachten und Berichte außerschulischer Institute werden in die Auswertung einbezogen.

    Informationen zu folgenden Bereichen werden erhoben:

    • allgemeiner Entwicklungsstand
    • bisherige Förderung und Therapien
    • aktueller Leistungsstand, schulische Entwicklung
    • Wahrnehmungsfähigkeit und -verarbeitung
    • Seh-, Hör- und Sprachvermögen
    • kognitive Fähigkeiten und praktische Fertigkeiten
    • Interaktions- und Kommunikationsfähigkeiten
    • Erleben und Verhalten, Handlungskompetenzen und Aneignungsweisen
    • soziale Einbindung, Betätigung in Vereinen etc.
    • individuelle Erziehungs- und Lebensumstände
    • Selbstständigkeit, Selbstwertgefühl, Emotionalität
    • Erkrankungen und deren Folgen
    • schulische und berufliche Perspektiven

    Die gewonnenen Daten werden von einer sonderpädagogisch qualifizierten Lehrkraft bewertet und in einem Gutachten mit einer Empfehlung zur Förderung zusammengefasst. Die Ergebnisse des Gutachtens bilden die Grundlage für einen fortzuschreibenden individuellen Förderplan.

    Diese Informationen sind den „Empfehlungen zum Förderschwerpunkt Lernen” der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland vom 01. 10. 1998 entommen (siehe auch http://www.kmk.org/fileadmin/pdf/PresseUndAktuelles/2000/sopale.pdf )

    Förderschwerpunkt Sprache

    Sonderpädagogische Förderung im Bereich Sprache soll entsprechende individuell abgestimmte schulische Bildung und Erziehung verwirklichen. Es soll erreicht werden, dass Kinder Sprache aufbauen und ausgestalten, diese in verschiedenen Situationen anwenden, sich als kommunikationsfähig erleben und lernen, mit sprachlichen Beeinträchtigungen und deren Auswirkungen umzugehen.

    Sprache und Sprechen haben eine herausragende Bedeutung für die Entwicklung des einzelnen Menschen. Beeinträchtigungen in diesem Bereich wirken sich auf die Person in ihren vielfältigen Beziehungen zur Außenwelt und auf Entwicklungs- und Lernprozesse aus.

    Sonderpädagogische Förderung im Bereich Sprache hat das Ziel, Kinder und Jugendliche dabei zu unterstützen, eine möglichst ausgestaltete sprachliche Handlungskompetenz und eine selbstbestimmte Verständigungsfähigkeit zu erwerben. Sprachliches Handeln umfasst Spracherwerb, sinnhaften Sprachgebrauch und Sprechtätigkeit.

    Eine der zentralen Bezugsdisziplinen für die sprachliche Förderung ist die Sprachwissenschaft. Sie betrachtet Sprache u.a. als ein Regelsystem. Diese sprachlichen Gestaltungsebenen beeinflussen sich wechselseitig:

    • Atmung, Stimmgebung, Artikulation (phonetische Ebene)
    • bedeutungsdifferenzierenden Funktion der Sprachlaute und Sprachlautgruppen (phonologische Ebene)
    • Begriffsbildung, Wortbedeutung, Wortschatz (lexikalisch- semantische Ebene)
    • Wortbildung, Satzbildung (morphologisch-syntaktische Ebene)
    • kommunikativer Sprachgebrauch (pragmatisch-kommunikative Ebene)

    Eigene Förderbedürfnisse und kindliche Erfahrungen sind mit schulischen Anforderungen in Übereinstimmung zu bringen. Für einen Förderschwerpunkt Sprache muss ein Kind in mindestens zwei dieser Ebenen erheblichen Förderbedarf haben.

    Eine Sprachförderung durch das Förderzentrum ist präventiv ohne einen festgestellten Förderbedarf möglich.

    Feststellung des Sonderpädagogischen Förderbedarfs

    Die Feststellung des Sonderpädagogischen Förderbedarfs kann von Eltern, Schulen sowie von anderen zuständigen Diensten beantragt werden. Der Antrag wird über uns als zuständiges Förderzentrum bearbeitet.

    Sonderpädagogischer Förderbedarf wird im Rahmen einer umfangreichen Verlaufsdiagnostik ermittelt, die an förder- und entwicklungsdiagnostischen Kriterien orientiert ist. Die Feststellung Sonderpädagischen Förderbedarfs umfasst die Untersuchung der Person-Umfeld-Bedingungen, die Ermittlung des Entwicklungsstandes und der Lernausgangslage sowie eine Empfehlung über Förderumfang und Lernort.

    Eine Feststellung Sonderpädagogischen Förderbedarfs findet in der Verantwortung der zuständigen Schule und Schulaufsicht statt.

    Ermittlung des Sonderpädagogischen Förderbedarfs mit dem Schwerpunkt Sprache

    Bei der Ermittlung des Sonderpädagogischen Förderbedarfs sind die diagnostischen Fragestellungen insbesondere auf die sprachlichen Handlungskompetenzen des Kindes vor dem Hintergrund seiner persönlichen Lebenssituation und der schulischen Anforderungen gerichtet.

    Für die Erhebung des Sonderpädagogischen Förderbedarfs können Informationen aus folgenden Bereichen wichtig sein:

    • allgemeiner Entwicklungs- und Leistungsstand
    • erschwertes sprachliches Handeln: Spracherwerb, Sprachgebrauch, Sprechtätigkeit; Bedeutung für Erleben und Lernen sowie für die Kommunikation
    • Sprachentwicklung und Spracherwerb sowie Maßnahmen und Ergebnisse bisheriger Förderung
    • individuelle Lebens- und Erziehungsumstände, soziales und schulisches Umfeld
    • evtl. weitere Beeinträchtigungen, z.B. des Hörvermögens, der auditiven und visuellen Wahrnehmung und der Motorik
    • medizinische und psychologische Untersuchungsergebnisse

    In der Regel ist eine interdisziplinäre Diagnostik hilfreich. Gutachten von Ärztinnen und Ärzten aus verschiedenen Fachgebieten wie Pädaudiologie, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Phoniatrie, Neurologie, Kieferorthopädie, Pädiatrie, Psychologinnen und Psychologen sowie Vertreterinnen und Vertreter medizinisch-therapeutischer und sozialer Dienste können beteiligt sein. Es wird geprüft, ob durch eine vorausgehende oder begleitende medizinische oder psychologisch- psychotherapeutische Behandlung oder durch den Einsatz technischer Hilfsmittel die Lernvoraussetzungen verbessert werden können. Alle Informationen sind unter Berücksichtigung der Stellungnahmen der Eltern pädagogisch zu gewichten und zu einer Empfehlung zur Förderung zusammenzuführen.

    Diese Informationen sind den „Empfehlungen zum Förderschwerpunkt Sprache” der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland vom 26. 06. 1998 entommen (s. auch hier (PDF) )

    Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung

    Grundsätzlich werden alle Schülerinnen und Schüler mit diesem Förderbedarf an den Regelschulen beschult. Dabei werden für schwierige Erziehungssituationen verschiedene Unterstützungsmaßnahmen bereitgestellt. Teilweise greift das Erziehungskonzept einer Regelschule aber nicht mehr und das Verhalten eines Schülers oder einer Schülerin führt zu dauerhaft negativen Auswirkungen auf die persönliche und die Entwicklung der Lerngruppe. Dann können in diesem Bereich ausgebildete Lehrkräfte unserer Schule von den Lehrkräften der Regelschule zur Beratung und Unterstützung herangezogen werden. Wir verfahren dabei nach dem Ablaufplan des Schulamtes, der allen Regelschulen vorliegt. Unser Förderzentrum bietet verschiedene Maßnahmen an. Dabei legen wir den Schwerpunkt auf frühzeitiges und vorbeugendes Handeln, so dass sich ein Förderbedarf möglichst nicht verfestigt.

    • Einzelgespräche mit Schülern, Lerngruppen, Eltern
    • Kollegiale Beratung (Fallbesprechungen / Fallbesprechung in päd. Lehrerkonferenzen)
    • Hospitationen (unterstützt durch Video nach dem IntraActPlus-Konzept, bei Wunsch auch Beratung nach dem Konzept der lösungsorientierten Beratung)
    • pädagogische Angebote nach Absprache (in besonderen Einzelfällen auch Einzelarbeit mit Schülerinnen oder Schülern)
    • Erstellung eines Lernplanes / Förderplanes für den Bereich der sozialen und emotionalen Entwicklung (Förderpläne nur in wenigen Ausnahmefällen)
    • Planung erzieherischer Maßnahmen
    • Kontaktaufnahme zu außerschulischen Institutionen mit dem Ziel der fachlichen Beratung, Kooperation und Unterstützung
    • Beratung bei der Erarbeitung von schulinternen Erziehungshilfekonzeptionen
    • Eltern- und/ oder Lehrkräftefortbildungen, vor allem präventiv

    Bei Beratungsbedarf wenden sich Lehrkräfte bitte an das Förderzentrum oder an die entsprechenden Förderlehrkräfte direkt.

    Förderschwerpunkt geistige Entwicklung

    Die sonderpädagogische Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Förderbedarf im Bereich ihrer geistigen Entwicklung orientiert sich an der individuellen Entwicklung des Einzelnen. Der besonderen Lebenssituation und der Verschiedenartigkeit der Beeinträchtigungen dieser Kinder und Jugendlichen wird in der Planung und Gestaltung von Schule und Unterricht Rechnung getragen. Ziel ist es, den Kindern und Jugendlichen Lernen und Erfahrungen entsprechend ihren jeweiligen Möglichkeiten und Fähigkeiten zu ermöglichen.

    Die Schülerinnen und Schüler sollen auf ein Leben mit einem „individuellen Höchstmaß an Autonomie in sozialer Integration bei gleichzeitiger Akzeptanz des jeweiligen Assistenzbedarfs” vorbereitet werden. Dabei geht es auch um die Stärkung des Umfelds dieser Kinder.
    (Lehrplan sonderpädagogische Förderung, Ministerium für Bildung, Wissenschaft,Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein, 2002).

    Unterricht für Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung

    Der Unterricht für Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf im Bereich ihrer geistigen Entwicklung kann einerseits in integrativ arbeitenden Klassen der Grund- und weiterführenden Schulen erfolgen oder in den Klassen der Förderzentren Geistige Entwicklung.

    Im Unterricht spielen folgende Themen eine Rolle:

    • die Vermittlung von Alltagstechniken (Essen, Körperpflege, An- und Ausziehen)
    • basale und pflegerische Lernprozesse für Schülerinnen und Schüler mit intensivem Assistenzbedarf
    • die Förderung der Kommunikation für sprechende und nicht sprechende Kinder und Jugendliche
    • die Vermittlung der Kulturtechniken Lesen (von Bildern, Symbolen, Piktogrammen oder Schrift) und Schreiben (mit Bildern, Symbolen, Piktogrammen oder Schrift)
    • die Vermittlung mathematischer Kenntnisse (Farben, Mengen, Zahlen, Geld, Zeit, …)

    In der Integration werden Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung gemeinsam unterrichtet. Dabei werden die Klassen durch Lehrkräfte der Förderzentren geistige Entwicklung oder Lernen personell unterstützt.

    Das Förderzentrum mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung gliedert sich in vier Schulstufen: die Unter-, Mittel-und Oberstufe und im Regelfall eine Werkstufe.

    Die Werkstufe erfüllt am Förderzentrum den beruflichen Bildungsauftrag und begleitet die Jugendlichen beim übergang ins Erwachsenenleben. Schwerpunkte bilden hier die Orientierung in der Berufswelt und die Vorbereitung auf das Arbeitsleben sowie die Bereiche Wohnen, Partnerschaft und Sexualität.

    Förderzenten mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung arbeiten mit medizinisch-therapeutischen, pflegerischen und technischen Fachkräften zusammen, um eine ganzheitliche Förderung der Schülerinnen und Schüler zu ermöglichen.

    Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs

    Ein sonderpädagogischer Förderbedarf mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung wird vom zuständigen Förderzentrum mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung festgestellt. Im Kreis Stormarn ist dies das Förderzentrum Woldenhornschule in Ahrensburg.

    Das Verfahren kann durch Eltern oder Schule eingeleitet werden.

    Weitere Informationen

    Weitere Informationen zur Beschulung für ihr Kind im Kreis Stormarn erhalten Sie am Förderzentrum Woldenhornschule in Ahrensburg, beim Schulamt in Bad Oldesloe sowie auf den Internetseiten des Landes Schleswig-Holstein.

    Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung

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    Förderschwerpunkt Hören

    „Was ist mit meinem Kind? Was heißt das - taub? Und was meinen die ärzte mit „resthörig”? Kann mein Kind nun hören oder nicht? Ist mein Kind behindert? Wird es sprechen lernen? Kann es überhaupt denken, so ganz ohne Sprache? Nimmt unser Kindergarten es auf? Was können die ärzte machen? Wie leben heute Gehörlose? Wie finde ich Kontakt zu anderen betroffenen Eltern? Wo lerne ich Gehörlose kennen? Kann es auch ohne Hören auf eine normale Schule? Vielleicht sogar studieren? Wer unterstützt uns finanziell? Welche Förderungen bekommt mein Kind? Wo kann ich die beantragen? Was kann ich machen? Was soll ich tun?
    (zitiert von der Website: www.diagnose-hoergeschaedigt.de)

    Kollegen und Kolleginnen unseres Förderzentrums sind für diesen Förderschwerpunkt nicht speziell ausgebildet. Wir stellen aber bei Verdacht auf eine Hörschädigung den Kontakt mit dem Landesförderzentrum „Hören” her. Dessen Lehrkräfte übernehmen dann die Beratung und Begleitung, wenn Ihr Kind betroffen sein sollte. Und diese Kollegen können Ihnen alle oben gestellten Fragen kompetent beantworten. Die Kooperation zwischen Regelschule, Amalie-SIeveking-Schule und dem Landesförderzentrum gestaltet sich erfahrungsgemäß außerordentlich intensiv und fruchtbar.

    Weitere detaillierte Informationen zum Förderschwerpunkt „Hören” finden Sie als PDF hier

    Förderschwerpunkt Sehen

    „Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Sehbehinderung oder Blindheit besuchen in Schleswig-Holstein keine speziellen Einrichtungen für Sehbehinderte und Blinde, sondern nehmen die vorschulischen, allgemeinen oder beruflichen Bildungsangebote am Wohnort oder in dessen Nähe wahr. Das Landesförderzentrum Sehen, Schleswig (LFS) unterstützt und berät sie dort vom frühesten Kindesalter bis zum Eintritt in das Berufsleben. Die Unterstützung und Beratung bezieht die Familien sowie die an der Bildung bzw. Ausbildung beteiligten Menschen mit ein.”
    Zitat Homepage Landesförderzentrum „Sehen” (LFS) Landesförderzentrum Sehen

    Kollegen und Kolleginnen unseres Förderzentrums sind für diesen Förderschwerpunkt nicht speziell ausgebildet. Wir stellen aber bei Verdacht auf eine Sehbehinderung den Kontakt mit dem Landesförderzentrum „Sehen” her. Dessen Lehrkräfte übernehmen dann die Beratung und Begleitung, wenn Ihr Kind betroffen sein sollte. Die Kooperation zwischen Regelschule, Amalie-SIeveking-Schule und dem Landesförderzentrum gestaltet sich erfahrungsgemäß außerordentlich intensiv und fruchtbar.

    Weitere detaillierte Informationen zum Förderschwerpunkt „Sehen” finden Sie als PDF hier.

    Förderschwerpunkt autistisches Verhalten

    Schülerinnen und Schüler, die eine medizinisch-psychologische Diagnose aus dem Autismus-Spektrum von einer kinder- und jugendpsychiatrischen Praxis oder Klinik ausgestellt bekommen, haben in Schleswig-Holstein die Möglichkeit ein sonderpädagogisches Gutachten mit dem Förderschwerpunkt „Autistisches Verhalten” zu erhalten.

    Das Gutachten wird geschrieben von Mitarbeitern der Beratungsstelle für die schulische Bildung von Kindern und Jugendlichen mit autistischem Verhalten vom IQSH (Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein).

    Die Schülerinnen und Schüler mit diesem Förderschwerpunkt werden in den meisten Fällen zielgleich entsprechend der Schulform, die sie besuchen unterrichtet. Möglichkeiten der Förderung sind dem Lehrplan „Sonderpädagogische Förderung” des Ministeriums für Bildung in Schleswig-Holstein (2002) zu entnehmen. Für Schülerinnen und Schüler mit einer Diagnose aus dem Autismus-Spektrum, die zielgleich unterrichtet werden ist in der jeweiligen Schule ein Nachteilsausgleich zu gewähren (siehe Zeugnisverordnung 4/2008 § 6 Abs. 1-3).

    Die Beratungsstelle und das Förderzentrum können beratend tätig sein, um für diese Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit den unterrichtenden Lehrkräften vor Ort förderliche Bedingungen zu entwickeln.

    Autismusberatung

    Autismus ist eine tiefgreifende Entwicklungsstörung, die sich vorrangig als Kommunikations – und Kontaktstörung mit auffälligem Sozialverhalten, Spezialinteressen und Wahrnehmungsbesonderheiten zeigt.

    Wir sprechen heute von einer Autismus-Spektrum-Störung, und unterscheiden die Formen

    • frühkindlicher Autismus (Kanner)
    • Asperger-Syndrom
    • atypischer Autismus

    Unsere Kollegin Maren Harder ist auch Mitarbeiterin in der Beratungsstelle für die schulische Bildung von Kindern und Jugendlichen mit autistischem Verhalten in Schleswig-Holstein (BIS-Autismus, IQSH). Sie bietet im Rahmen der präventiven und inklusiven Arbeit fallbezogene schulische Beratung

    • bei dem Verdacht auf eine Störung aus dem Autismusspektrum und
    • bei vorliegender Diagnose einer Autismus-Spektrum-Störung

    an. Diese Beratung kann sowohl von Lehrkräften aller Schulformen, als auch von Eltern und anderen Personen, die an der Förderung und Unterstützung des Kindes oder des Jugendlichen beteiligt sind, wahrgenommen werden. Zielsetzung ist es über den Bereich „Autismus” und deren Begleiterscheinungen zu informieren, gemeinsam förderliche Bedingungen zu entwickeln, über Schullaufbahnen zu beraten und den Aufbau von Netzwerken zu unterstützen.

    Weitere Informationen

    Weitere Informationen zum Thema „Autismus” und zum Förderschwerpunkt „Autistisches Verhalten” finden Sie unter:

    Kontakt

    Die Geschäftszeiten des Sekretariats sind von Montag - Donnerstag jeweils von 7:00 bis 13:00 Uhr. Bitte beachten Sie, dass Anrufe leider nur innerhalb dieser Zeiten entgegengenommen werden können:

    Reinbek

    Amalie-Sieveking-Schule
    Mühlenredder 30
    21465 Reinbek
    Tel.: 040 / 722 89 18
    Fax: 040 / 727 345 39
    sekretariat@amalie-sieveking-schule.de

    Trittau

    Im Raum 26
    22946 Trittau
    Tel.: 04154 / 2980
    Fax: 04154 / 81644
    brunner@amalie-sieveking-schule.de

    Impressum

    Amalie Sieveking Schule
    Mühlenredder 30
    21465 Reinbek
    Tel.: 040 / 722 89 18
    Fax: 040 / 727 345 39
    Email: sekretariat@amalie-sieveking-schule.de

    Schulleitung: Olaf Bienengräber

    Schulträger
    (Diensteanbieter im Sinne des RStV/TMG)
    Stadt Reinbek, vertreten durch den Bürgermeister Herrn Axel Bärendorf,
    Hamburger Straße 5 -7,
    21465 Reinbek
    040 / 727 50 0
    Hauptamt@reinbek.landsh.de

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